Nach Einigung
Iran will Gebühren für Durchfahrt durch Straße von Hormuz
Nach der 60-tägigen Phase zur Aushandlung des endgültigen Friedensabkommens werde sein Land bei der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge "nicht zu den Vorkriegsbedingungen zurückkehren", sagte der iranische Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf in einem Interview im iranischen Staatsfernsehen.
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"Der Iran hat das Recht auf Souveränität über die Straße von Hormuz und natürlich werden wir eine Servicegebühr erhalten", sagte Ghalibaf. Zugleich betonte er, dass sein Land das Rahmenabkommen für einen Friedensschluss mit den USA als Erfolg für sich verbuche. "Die Vereinbarung ist ein Beleg für das Scheitern der USA", sagte er.
Straße von Hormuz
Die USA hatten am Mittwoch den Text des Rahmenabkommens veröffentlicht. Darin ist unter anderem die Öffnung der für den weltweiten Öl- und Flüssiggashandel wichtigen Straße von Hormuz festgehalten. Zudem verpflichtet sich Teheran demnach dazu, seine Vorräte hochangereicherten Urans zu verdünnen, damit der Bau von Atomwaffen wie von Washington gefordert unmöglich wird. Dies solle unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Iran geschehen. Im Gegenzug wollen die USA ihre Ölsanktionen gegen den Iran aufheben.