Wetter-Umschwung

Italientief schaufelt jetzt Regen und Schnee zu uns

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Bewegung kommt in die mitteleuropäische Wetterlage: Ein Mittelmeertief sorgt in den nächsten Tagen in Österreich für zunehmende Bewölkung, teils kräftigen Regen und eine sinkende Schneefallgrenze.
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Heute lösen sich ein paar zähe Nebel- und Hochnebelfelder in den Niederungen und Tälern auf, ehe abseits der Nebelzonen bei schwachem bis mäßigem Nord- bis Ostwind verbreitet die Sonne scheint. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 19 Grad.

Während ein Sturmtief über Spanien Unwettergefahr zwischen den Balearen und Südfrankreich bringt, bilden sich am Abend und in der Nacht in Österreich bei Tiefsttemperaturen von 1 bis 8 Grad vermehrt Nebelfelder. Im Süden ziehen oft schon dichtere Wolken auf.

Föhn und 20 Grad am Dienstag

Am Dienstag verlagert sich die Unwetterzone an die Ligurische Küste Richtung Genua, Pisa und Mailand, wie ORF-Meteorologe Sigi Fink auf Facebook schreibt. In Österreich halten sich am Vormittag noch zähe Nebelfelder im nördlichen und östlichen Flachland, im Waldviertel sowie in inneralpinen Becken und Tälern, bevor sich bis Mittag meist die Sonne durchsetzt. Nachmittags stauen sich in den Südstaulagen bereits dichte Wolken mit etwas Regen, während es vom Brenner bis zu den Hohen Tauern föhnig wird. Bei Frühtemperaturen von minus 2 bis plus 9 Grad steigen die Höchstwerte auf 13 bis 20 Grad, mit den höchsten Werten im föhnigen Westen.

Genuatief bringt kräftige Regenschauer & Schnee

Am Mittwoch wird ein Genuatief beziehungsweise eine Störungszone aus Südwesten wetterbestimmend, wobei die genaue Entwicklung noch etwas unsicher ist. An der Alpensüdseite bis zur Koralpe sowie generell im Westen regnet es häufig und zeitweise kräftig. In Südtirol, Osttirol und Kärnten fällt teils kräftiger Niederschlag, auch in Vorarlberg und Nordtirol ist es regnerisch. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen weiter in den Norden und Osten aus, etwa auf das Salzburger Land und das Innviertel beziehungsweise Seengebiet.

Weiter im Norden und Osten ziehen zwar Wolkenfelder durch, es regnet aber oft nur ab und zu ein wenig. So kommt im Weinviertel, in Wien und im Nordburgenland wieder einmal wenig an. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.700 bis 1.200 Meter. Der Wind weht mäßig, im Osten und Bergland lebhaft, bei Frühtemperaturen von 3 bis 11 Grad und Höchstwerten von 11 bis 21 Grad.

Wetterbesserung am Donnerstag von Westen

Am Donnerstag liegt die Störungszone zunächst über Österreich und zieht im Tagesverlauf nach Osten ab. Bei Frühtemperaturen von 3 bis 11 Grad und Höchstwerten von 11 bis 16 Grad überwiegen anfangs die Wolken und es regnet verbreitet ein wenig, im Süden tendenziell mehr. Von Westen her setzt sich jedoch mehr und mehr die Sonne durch, am längsten trüb und regnerisch bleibt es im Südosten. Der Wind weht mäßig, im Norden und Osten lebhaft aus West.

Neue Front bringt Regenschauer

Am Freitag startet der Tag nach Frühtemperaturen von 0 bis 7 Grad oft noch sonnig, in Becken und Niederungen sind jedoch Nebelfelder möglich. Im Tagesverlauf zieht von Westen her ein Frontensystem mit ausgedehnten Wolkenfeldern auf, das zum Abend hin in Vorarlberg und Tirol Regenschauer bringt. Die Schneefallgrenze liegt um 1.500 Meter Seehöhe. Die Höchstwerte erreichen 13 bis 18 Grad bei mäßigem bis lebhaftem Wind aus Südost bis Südwest im Bergland und im Osten.

Laut dem ORF-Meteorologen könnte die Schneefallgrenze am Samstag erneut fallen. "Da zieht wieder a Regen-Schwanzl von Südwesten her auf, dabei Schneefallgrenze zum Teil auf unter 1200m, etwa im Mariazellerland oder im Mostviertel, im Salzkammergut Oberösterreichs oder im Arlberggebiet", so der Wetter-Experte.