Japan kämpft -genau wie Österreich- derzeit mit einer heftigen Hitzewelle. Temperaturen von mehr als 40 Grad setzen Mensch und Infrastruktur zu. Eine japanische Firma, die eigentlich auf Verkaufsautomaten spezialisiert ist, hat deshalb eine ungewöhnliche Lösung entwickelt: die "Do Hiemon Box", eine mobile Kühlkammer, die Menschen in wenigen Minuten wieder herunterkühlen soll.
In fünf Minuten wieder fit
Die begehbare Box ist rund 1,75 Meter hoch und 86 Zentimeter breit. Im Inneren befindet sich eine Sitzbank, während kalte Luft gezielt auf Nacken, Rücken und Beine geblasen wird. In der Kammer herrschen angenehme 15 Grad, die Luft strömt mit etwa 5 Grad aus den Düsen.
Laut Hersteller reichen bereits fünf Minuten aus, damit sich Nutzer deutlich erfrischt fühlen. Nach rund zehn Minuten sollen sogar Symptome einer Überhitzung nachlassen. Die Kühlbox verfügt über drei verschiedene Kühlstufen.
Schaltet sich selbst ab
Die "Do Hiemon Box" kann sowohl in Gebäuden als auch im Freien eingesetzt werden. Aus Sicherheitsgründen beendet sie den Kühlvorgang nach spätestens 20 Minuten automatisch, damit niemand unterkühlt.
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Ein großer Haken
Ganz ohne Einschränkungen funktioniert die Erfindung allerdings nicht. Die Kühlkammer arbeitet nur bei Außentemperaturen bis maximal 35 Grad zuverlässig. Ausgerechnet bei extremer Hitze bleibt daher offen, wie stark die Kühlleistung tatsächlich noch ist.
Das japanische Gesundheitsministerium betont außerdem, dass die Box keine medizinische Behandlung ersetzt. Wer Anzeichen eines Hitzschlags zeigt, soll weiterhin sofort den Rettungsdienst verständigen.
Preis hat es in sich
Die "Do Hiemon Box" ist in Japan bereits erhältlich. Der Preis liegt bei rund 1,5 Millionen Yen, umgerechnet etwa 8.000 Euro. Damit dürfte die außergewöhnliche Abkühlung vorerst vor allem für Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen interessant sein.