Scharfe Worte

Jazz Gitti fordert für "Gunkl" die Höchststrafe

© Facebook/Gunkl
Die Causa "Gunkl" lässt Jazz Gitti nicht kalt. Auf Instagram fordert die Sängerin die "Höchststrafe" für den Kabarettisten und findet deutliche Worte.
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Die Sängerin macht aus ihrer Wut keinen Hehl. In einer langen Nachricht auf Instagram schreibt Jazz Gitti, das Thema mache sie "wütend und zugleich emotional und sehr traurig". Gleichzeitig appelliert sie an ihre Fans: "Schützt eure Kinder!"

Jazz Gitti wünscht Höchststrafe

In einem dazugehörigen Clip wird deutlich, wie aufgebracht die 80-Jährige ist. "Der Mutter und der Oma und dem ,Gunkl‘ wünsche ich die Höchststrafe", schimpft sie außer sich in die Kamera.

Jazz Gitti bezieht sich dabei auf den mutmaßlichen Missbrauch einer heute Vierjährigen durch den Kabarettisten. Es sei "so eine Gemeinheit, was die dem Kind angetan haben", sagt sie. Das Mädchen müsse nun "ihr ganzes Leben lang leiden", schimpft die Sängerin.

Deutliche Worte gegen Paal

Schließlich redet sich Jazz Gitti noch mehr in Rage. "Er (Günther Paal, Anm.) muss froh sein, dass ich nicht die Richterin bin", sagt sie und setzt nach: "weil ich hätte ihm die Eier abgeschnitten."

Bereits zuvor Stellung bezogen

Schon Ende der Woche hatte sich Jazz Gitti auf Instagram zu dem Fall zu Wort gemeldet. Sie habe mit sich gerungen, erklärte aber: "Ich bin total schockiert, also muss ich was sagen".

In dem Clip ging sie unter anderem auf das Dreiecksverhältnis zwischen Paal sowie der Mutter und Oma des Mädchens ein, das sie als "komisch" bezeichnete. Außerdem unterstrich sie, wie fassungslos sie darüber sei, dass eine Mutter und eine Oma ein kleines Mädchen einem erwachsenen Mann "zuführe" – "und so grauslige Sachen macht".

Zum Abschluss ihrer damaligen Äußerungen sagte Jazz Gitti: "Ich bin so empört, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", und forderte bereits da sowohl für Mutter und Oma als auch für "Gunkl" die "Höchststrafe".

Der Vorwurf gegen "Gunkl"

Dem 64-Jährigen wird von der Staatsanwaltschaft Wien ein sexueller Übergriff auf ein vierjähriges Kind sowie der Besitz von Missbrauchsmaterial vorgeworfen. Neben dem prominenten Bühnen-Star sind die 42-jährige Petra K. und deren 63-jährige Mutter Edith L. (die Oma des Missbrauchsopfers) angeklagt. Die beiden Slowakinnen sollen Günther Paal über einen längeren Zeitraum erpresst und knapp 189.000 Euro Schweigegeld von ihm bekommen haben - 159.000 Euro in Bar, bei der letzten Übergabe von 30.000 Euro klickten am Hauptbahnhof für die Frauen die Handschellen. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.