Über den Sommer

Jesolo rüstet nach Gewalt-Serien auf

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In Jesolo sorgten Massenschlägereien unter Jugendlichen für viel Aufregung. Die Polizei stockt nun auf und hat über die Sommermonate 50 zusätzliche Beamte im Einsatz.

Einwohner und Touristen wurden in Jesolo Zeugen von zwei Massenschlägereien unter Jugendlichen. Laut Medienberichten geschahen diese innerhalb weniger Tage am Strand vor der Piazza Brescia sowie nahe des Busbahnhofes.

Beim letztgenannten sollen sich etwa dreißig Jugendliche mit Migrationshintergrund gegenseitig angeschrien und gestoßen haben, so der Bürgermeister Christofer De Zotti. Zu diesem Vorfall fand er deutliche Worte. De Zotti schrieb: "Dieser Abschaum ist in Jesolo nicht willkommen. Ebenso wenig wie jeder andere, der glaubt, hierherkommen zu können, um Krawall zu machen und Gewalt auszuüben."

"Rote Zonen" noch nicht vom Tisch

Am vergangenen Donnerstag, dem 4. Juni 2026, fand der Provinzausschuss für öffentliche Ordnung und Sicherheit statt. Dabei wurden die Vorfälle in Jesolo diskutiert und mögliche Lösungen besprochen. Wie italienische Medien berichten, soll in der Touristenstadt die Polizeipräsenz deutlich erhöht werden. 50 Beamte der Carabinieri, der Staats- und der Finanzpolizei sollen schon in der nächsten Woche im betroffenen Gebiet eintreffen. Die Stadtverwaltung übernimmt die anfallenden Unterbringungskosten.

Über sogenannte "rote Zonen" wird weiterhin diskutiert. Die Wiedereinführung dieser liegt jedoch bei der zuständigen Präfektur. De Zotti erklärt in einem Posting auf Facebook: "Wir haben unsere Zustimmung zu deren Wiederholung in den kommenden Monaten bekräftigt und die Ausweitung auf den Strandbereich der Piazza Brescia sowie die Einbeziehung der Piazza Torino beantragt." Der Bürgermeister betont: "Jeder, der nach Jesolo kommt, um die öffentliche Sicherheit und Ruhe zu gefährden, ist unerwünscht und wird des Ortes verwiesen."