Jetzt ist der Winter richtig da. Am Wochenende öffnet das erste Skigebiet seine Lifte, das nicht am Gletscher liegt. KitzSki macht heuer den Anfang, ehe viele weitere Skigebiete in den kommenden Wochen folgen werden. Bis Ende des Monats werden die größten Skiressorts des Landes allesamt nachziehen.
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In den vergangenen Tagen herrschte bei vielen Betreibern bereits Aufbruchstimmung. Der plötzliche Wintereinbruch mit Schneefall auf unter 800 Meter brachte vielerorts die lang erhoffte Schneesicherheit für den Auftakt, damit auch der entsprechende Pistenzauber garantiert ist.
Ein Meter Neuschnee sorgt für Pistenzauber
In den kommenden Tagen haben Meteorologen auch weiteren Schneefall vorhergesagt. Bis zu ein Meter lässt nach vielen Jahren der Unsicherheit auf jede Menge Pistenzauber hoffen. Dabei schlugen Experten erst Alarm, dass es heuer von Dezember bis Februar im Schnitt in Österreich um 1 bis 2 Grad wärmer werden könnte. Nach dem Hitze-Sommer eine Schock-Meldung für die Wintersportler des Landes.
Mit dem Öffnen der Pisten geht in vielen Regionen auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm einher. Weltbekannte Winteropenings verbinden sportliche Betätigung direkt mit hochkarätigen Konzerten und Festivals unter freiem Himmel (siehe rechts).
Teuerung auch im Ski-Urlaub spürbar
Dennoch wird der Skisport in Österreich in der kommenden Wintersaison spürbar teurer. In zahlreichen bekannten Destinationen klettern die Preise für reguläre Tageskarten weiter nach oben, wobei gleich mehrere Skigebiete erstmals die Schallmauer von 80 Euro durchbrechen. Der reguläre Höchstpreis an der Kassa muss jedoch nicht zwingend von jedem Gast gezahlt werden. Immer mehr Skidestinationen führen flexible Preismodelle ein, bei denen der finale Betrag vom Buchungszeitpunkt, dem Wochentag und der Auslastung abhängt. Zusätzliches Sparpotenzial bieten spezielle Familientarife, reduzierte Kinder- und Jugendkarten sowie Vergünstigungen in der Nebensaison.
Die Seilbahnbetreiber begründen die Tarifanpassungen vor allem mit stark gestiegenen Ausgaben für Personal und Energie. Zudem erfordern die Instandhaltung sowie der laufende Ausbau moderner Infrastruktur gewaltige Summen.
Nach Zahlen des österreichischen Wirtschaftsministeriums fließen jährlich rund 500 Millionen Euro an Investitionen in Seilbahnen, moderne Pistenpräparierung, Lawinensicherheit, Komfortverbesserungen und Energieeffizienz. Ein besonders kapitalintensiver Faktor ist die technische Beschneiung, da moderne Anlagen schon weit vor dem ersten Schneefall enorme Mengen an Wasser und Strom beanspruchen.