"Sehr schmerzhaft"
Joe Bidens Krebserkrankung breitet sich aus
Am Freitag sprach Hunter Biden in einem im Fernsehen übertragenen Interview mit der britischen Rundfunkanstalt "BBC" über den Gesundheitszustand seines Vaters. Der Krebs des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden habe sich demnach weiter ausgebreitet und sei in die Knochen sowie in weitere Bereiche metastasiert. "Es ist sehr schmerzhaft, und es ist in vielerlei Hinsicht sehr zermürbend, aber er ist immer noch da draußen und macht sein Ding", sagte Hunter Biden über seinen Vater, den er als felsenfesten Rückhalt bezeichnete.
Auch interessant
Zustand ist sehr schmerzhaft
Bereits im Juni hatte die ehemalige First Lady Jill Biden erklärt, dass Joe Biden für den Rest seines Lebens mit der Krankheit leben werde, da die Metastasierung in die Knochen die Situation grundlegend verändere. Im Mai 2025 wurde bekannt, dass beim Ex-Präsidenten eine aggressive Form von Prostatakrebs diagnostiziert worden war. Im September 2025 folgte die Information, dass er eine Strahlentherapie und Hormonbehandlung abgeschlossen hatte. Zudem unterzog er sich im vergangenen Jahr einer Operation zur Entfernung von Hautkrebszellen.
Umstrittene Begnadigung angesprochen
Neben der gesundheitlichen Situation sprach Hunter Biden in dem Gespräch auch über die Begnadigung, die ihm sein Vater kurz vor dessen Ausscheiden aus dem Amt gewährt hatte. Diese deckte Vergehen ab, die zwischen dem 1. Jänner 2014 und dem 1. Dezember 2024 begangen wurden. Zu diesem Zeitpunkt war Hunter Biden mit bundesstaatlichen Anklagen im Zusammenhang mit Waffen konfrontiert und hatte sich in Steuerhinterziehungsverfahren schuldig bekannt. Die Entscheidung sei zwar aus gutem Grund leicht zu kritisieren und "nicht fair", räumte er ein, doch er sei dankbar, dass sein Vater dies für ihn getan habe. Zuvor hatte er in einem Podcast erklärt, sein Vater habe mit diesem Schritt "mich über sein Vermächtnis gestellt".