Kurz & Stocker

Kanzler-Duell bei Salzburger Festspielen

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Nach irren Comeback-Gerüchten lädt Alt-Kanzler Sebastian Kurz 300 Gäste diesen Samstag zu seinem Salzburg-Event ++ Kanzler Stocker sagt ihm nicht fix zu und lässt ihn zappeln.
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Die ganze Stadt Salzburg wird die kommenden Wochen zur Bühne. Einer der schon vor dem Start der Salzburger Festspiele das Rampenlicht sucht, ist Altkanzler Sebastian Kurz. Bereits morgen laden der mittlerweile schwer erfolgreiche Cyber-Defense-Unternehmer Kurz (auf Platz 86 der reichsten Österreicher mit fast einer halben Milliarde Euro Vermögen) und der Porzellan-Unternehmer Markus Friesacher (Gmundner Keramik) zu "Schinkenfleckerl & Gin Tonic" ins Café Bazar.

Dabei ist die "alte Garde" von Kurz, unter anderem ehemalige Minister wie Gernot Blümel, Elisabeth Köstinger, Margarete Schramböck, Alexander Schallenberg oder Martin Kocher, jetzt Nationalbank-Boss.

Treffen von Kurz mit Kickl sorgte für Unmut

Auch Kanzler Christian Stocker (ÖVP), der wegen der offiziellen Eröffnung der Salzburger Festspiele am Sonntag vor Ort weilt, ist eingeladen. Doch der lässt Kurz noch zappeln und sagt auch auf oe24-Nachfrage nicht fix zu. Zuletzt ging der ÖVP-Chef zu seinem Vorgänger Kurz öffentlich auf Distanz. Wohl auch, weil Kurz sich im Juni – oe24 berichtete – mit FPÖ-Chef Herbert Kickl traf. Kickl tönte danach im FPÖ-Klub, Kurz habe sich für das Platzen der Koalition nach dem Ibiza-Skandal 2019 entschuldigt.

Im oe24.TV-Interview zeigte sich Stocker zum Kickl-Treffen von Kurz kurz angebunden: "Das ist seine Sache." Zu möglichen Gesprächen zwischen Blauen und Türkisen über eine allfällige Zusammenarbeit am Tag nach einer Wahl meinte Stocker: " Warten wir die Wahl ab."

Kurz-Sprecher: "Regierungsmitglieder kommen"

Seitdem kochen immer wieder neue Gerüchte über ein mögliches Wahlbündnis und ein Polit-Comeback von Kurz auf, was er "derzeit" verneint. Am Samstag versammelt er jedenfalls zum vierten Mal wieder eine sehr illustre ÖVP-Riege samt Wirtschaftsbossen in Salzburg – als wäre er noch Kanzler! Laut Kurz-Team wird auch "das eine oder andere Regierungsmitglied" kommen. Staatsekretär Alexander Pröll gilt als fix. Im Vorjahr kam Kanzler Stocker übrigens – aber erst sehr spät, als die Kameras schon weg waren.