Bitteres Urteil

Keine Entschuldigung: Prinz Harry scheitert vor Gericht

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Riesen-Enttäuschung für Prinz Harry in London: Der britische Royal hat seine vielbeachtete Datenschutzklage gegen einen großen Boulevard-Verlag endgültig verloren.
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Prinz Harry sowie Pop-Star Elton John sind mit ihrer Klage wegen fragwürdiger Recherchemethoden gegen die Mediengruppe "Associated Newspapers" gescheitert. Das Urteil fiel am Dienstag pünktlich zu Harrys aktuellem Aufenthalt in Großbritannien, wo er sich für Wohltätigkeitsevents und die Vorbereitung der Invictus Games 2027 in Birmingham aufhält.

Prozess in London verloren

Die Kläger konnten ihre Anschuldigungen gegen den Herausgeber der Boulevardzeitungen "Daily Mail" und "The Mail on Sunday" in dem elfwöchigen Prozess laut dem schriftlichen Urteil des Londoner High Court nicht beweisen. Die Anwälte von Prinz Harry hatten substantielle Entschädigungszahlungen gefordert. Bereits im Jänner 2026 war der Prinz nach London gereist, um persönlich auszusagen. Damals erklärte er sichtlich mitgenommen: "Durch die Verfolgung dieses Rechtsstreits ist es nur noch schlimmer geworden, nicht besser." Die Medienaufmerksamkeit empfinde er als enorme Belastung. Er fügte hinzu: "Es ist fundamental falsch, uns alle das noch einmal durchmachen zu lassen. Was nötig ist, sind eine Entschuldigung und Rechenschaftspflicht. Es ist eine schreckliche Erfahrung."

Prinz Harry © APA/AFP/JUSTIN TALLIS

Prinz Harry verteidigt Meghan

In seiner schriftlichen Zeugenaussage betonte Harry, dass vor allem die boshafte und manchmal rassistische Berichterstattung über seine Ehefrau Meghan der Auslöser für den rechtlichen Schritt gewesen sei. "Indem ich hier aufstehe und Stellung gegen sie beziehe, hat man mich weiter verfolgt", äußerte er im Zeugenstand und stellte klar: "Und sie haben das Leben meiner Frau zu einem absoluten Elend gemacht."

Keine gemeinsame Rückkehr

Seine aktuelle Reise trat der Prinz komplett allein an. Meghan und die gemeinsamen Kinder Archie und Lilibet blieben in Kalifornien. Grund dafür sind anhaltende Debatten um die Sicherheit. Seit dem Rückzug von den royalen Pflichten im Jahr 2020 besitzen die Sussexes in der Heimat keinen Anspruch mehr auf automatischen Polizeischutz. Den juristischen Kampf um diese Sicherheitsmaßnahmen verlor Prinz Harry ebenfalls.