Zimmer-Streit
Prinz Harry: Wirbel um Charles-Absage
Das royale Schlamassel ist perfekt. Eigentlich hätte Prinz Harry während seines fünftägigen Großbritannien-Aufenthalts standesgemäß im Buckingham-Palast residieren sollen – ein Friedensangebot seines Vaters, König Charles III. Doch daraus wird nichts. Harrys Team behauptete zwar steif und fest, die Unterkunft nach Absprache mit dem Monarchen offiziell akzeptiert zu haben, doch der königliche Haushalt legte umgehend sein Veto ein. Der Herzog von Sussex habe die Deadline schlichtweg verschlampt. Da der Palast eine gewisse Vorlaufzeit braucht, um die Residenz mit ausreichend Personal zu bestücken und abzusichern, stand das Zimmer wegen Harrys Trödelei nicht mehr zur Verfügung.
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Sicherheitsprobleme
Harrys Sprecher reagierte prompt mit einer außergewöhnlich scharfen Erklärung und warf dem Hof vor, das Angebot "im letzten Moment" zurückgezogen zu haben. Zuvor hatte der Prinz tagelang um die Sicherheit seiner Familie gefeilscht, da ihm offizieller Polizeischutz verwehrt wird. Erst als er am Wochenende eigene Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte, wollte er das Palast-Zimmer final buchen – zu spät. Die tagelangen, nervenaufreibenden Verhandlungen hinter den Kulissen sollen den Herzog angeblich sogar "zu Tränen gerührt" haben. Besonders pikant: Noch am Samstagmorgen war ein offizielles Schreiben von Harrys Team eingegangen, in dem das Angebot des Königs zunächst abgelehnt worden war.
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Meghan bleibt vorerst fern: Kommen die Enkelkinder zum König?
Harry trat den Flug nach London am Montag somit nicht nur ohne feste Bleibe, sondern auch ohne seine Ehefrau Meghan (44) und die gemeinsamen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) an. Wegen der verweigerten Sicherheitsstufe blieb die Herzogin mit dem Nachwuchs vorerst im zurück. Ganz vom Tisch ist der Familienbesuch aber noch nicht. Am Freitag soll Meghan planmäßig in Birmingham an der Seite ihres Mannes auftauchen, um die kommenden Invictus Games zu bewerben.
Gut möglich also, dass die Sussexes im Laufe der Woche doch noch als Familie durch Großbritannien reisen. Es wäre das erste Mal seit dem Jahr 2022, dass König Charles seine Enkelkinder wieder persönlich zu Gesicht bekommt. Trotz des aktuellen Betten-Dramas wird allgemein erwartet, dass sich Vater und Sohn zu einer privaten Aussprache treffen – wo Harry bis dahin seinen Kopf bettet, bleibt vorerst sein Geheimnis.
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