Begeistertes Publikum

KI-Komödie feiert im Theater Akzent Premiere

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Im Wiener Theater Akzent gelang Hakon Hirzenberger mit der bittersüßen Komödie "Der Tausch oder das letzte Angebot" eine umjubelte Wienpremiere.
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Mit der Aufführung am Mittwochabend begeisterte die temporeiche Komödie über Identitätskrisen, Ehealltag und künstliche Intelligenz das Publikum im Theater Akzent. Das Stück bot kluge Dialoge, überraschende Wendungen sowie eine Mischung aus Realität und Fiktion.

Valerie Huber und Hakon Hirzenberger © christianwind.com

Avatar als Ausweg aus dem Alltag

In der Handlung ist Martins Ehe in die Jahre gekommen und im Job wird er gemobbt. Er scheint aus moralischen Gründen in seiner Routine gefangen. Schließlich erhält Martin ein Angebot: Er sei auserwählt, sich durch einen Avatar vertreten zu lassen, um sich ohne schlechtes Gewissen von seinem alten Umfeld zu befreien und ein neues Leben zu beginnen. Die einzige Bedingung lautet, dass er das Land verlassen muss und keine weiteren Kontakte zur Vergangenheit haben darf. Mit Gret, einer jungen Influencerin, der Martin seit Wochen folgt, sucht er die Möglichkeit für einen Neuanfang.

Kristina Sprenger und Stefano Bernadin © christianwind.com

Plädoyer für Menschlichkeit und Authentizität

Mit Witz und Ironie thematisiert das Stück den Einfluss von KI sowie sozialen Medien und entwickelt sich zu einem Plädoyer für Menschlichkeit, Authentizität und zwischenmenschliche Begegnungen. Das Premierenpublikum reagierte mit lang anhaltendem Applaus und Bravo-Rufen. Neben Autor und Regisseur Hakon Hirzenberger wurde das Ensemble gefeiert. Manuel Witting als Martin und Susanna Bihari als Annika überzeugten auf der Bühne, ebenso wie Nikolaus Firmkranz, Melanie Herbe und Sonja Reisenbichler mit ihren Darbietungen.

Das Ensemble von "Der Tausch" © christianwind.com

Applaus gab es dafür aus dem Publikum von prominenten Gästen wie den Schauspiel-Stars Maresa Hörbiger, Julia Cencig, Kristina Sprenger, Valerie Huber und Stefano Bernadin.