In Plastiktüte
Kinder finden 20.000 Euro-Goldschatz im Wald
Am Wochenende waren drei Geschwister im Alter von sieben bis zehn Jahren mit ihren Eltern im Wald in Bayern unterwegs. Beim Spielen gruben die Kinder in der Erde und machten dabei einen ungewöhnlichen Fund.
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Gold in Glas entdeckt
Kriminalhauptkommissar Manuel Rosenberger sagte gegenüber der deutschen Bild: "Die Kinder haben in der Erde gebuddelt und stießen auf einen Gegenstand in einer Plastiktüte."
In einer zweiten Plastiktüte befand sich ein Glas mit Schraubdeckel. Darin lagen 60 Ringe und weitere Schmuckstücke aus Gold, größtenteils aus 585er Legierung.
Polizei sucht Besitzer
Zum Wert des Fundes machte die Polizei keine Angaben. Rosenberger erklärte: "Wir suchen die rechtmäßigen Besitzer. Die Firmen auf den Plastiktüten, eine für Bürobedarf aus dem Ort und eine Metzgerei aus Frankfurt, gibt es seit Jahren nicht mehr. Auch unsere Recherche bei den Seniorchefs mehrerer Juweliere hat keine Hinweise geliefert."
Eine Schmuckgutachterin schätzte gegenüber Bild, dass der reine Materialwert – sofern alle Stücke aus 585er Gold bestehen – zwischen 10.000 und 20.000 Euro liegen könnte.
Rätsel um Schmuck
Mehrere Schmuckstücke tragen Symbole der Freimaurer. Auch mit einer Freimaurerloge nahm die Kriminalpolizei Kontakt auf.
Rosenberger sagte außerdem: "Nach unseren Erkenntnissen hat auch eine Kugel, die an einer Kette befestigt ist, freimaurerischen Hintergrund."
Neben dem Logenschmuck befanden sich gravierte Eheringe im Glas. Der älteste stammt aus dem Jahr 1921, der jüngste aus dem Jahr 1955.