Kontrovers

Königsklasse: Bayern-Schiri wurde in Heimat gesperrt

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In der Champions League trifft Bayern München in Norwegen auf Viking Stavanger. Der angesetzte Schiedsrichter hat aber eine turbulente Vergangenheit.
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Es war der 7. Oktober 2025, im Hauptstadt-Derby standen sich Slavia Sofia und Lokomotiv Sofia gegenüber. Slavia gewann das Heimspiel mit 2:0.

Die größere Geschichte in Bulgarien war aber damals das Wie: Beim 1:0 berührte Martin Georgiev den Ball mit der Hand, spielte danach auf Emil Stoev, der verwandelte. So berichtete es die staatliche bulgarische Nachrichtenagentur BTA. Aberkannt wurde der Treffer von VAR Georgi Kabakov aber nicht.

Kabakov und Kollege Wladimir Walkow wurden danach von der Schiedsrichterkommission auf "unbestimmte Zeit" wegen "unzureichender Leistung" suspendiert.

Diese unbestimmte Zeit hielt aber nicht gerade lange an, am 7. November desselben Jahres war er als Hauptschiedsrichter angesetzt.

Bayern bekommt kontroversen Schiedsrichter

Nun ist der Bulgare auch für die Partie der Bayern gegen Viking Stavanger am Dienstag (21.00 Uhr/live Sky) angesetzt. Selbst wenn die Sperre im eigenen Land noch bis heute anhalten würde, wäre das aber möglich.

In Europa, genauer gesagt in der Europa League im Oktober 2025, wurde er beim 3:0 von Midtjylland gegen Maccabi Tel Aviv von der UEFA berufen.

In kuriosem ÖFB-Spiel im Einsatz

Ebenfalls spannend: Auch bei einem Spiel der österreichischen Nationalmannschaft war Kabakov kürzlich im Einsatz. Beim 3:1 des ÖFB-Teams gegen Israel zeigte der 40-Jährige Sayed Abu Farkhi die gelb-rote Karte wegen seines merkwürdigen Jubels mit der Eckfahne.