Auf Beutfang

Kompassquallen schweben durch Spezial-Aquarium im Zoo Schmiding

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Die eleganten Meeresbewohner bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser.
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Im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels ziehen seit Neuestem in einem speziellen Aquarium Kompassquallen ihre Kreise. Die weichen Körper der Meeresbewohner, die ihren Namen der strahlenförmigen Zeichnung auf ihrem Schirm verdanken, sind äußerst empfindlich. Die Tiere können daher nicht in einem gewöhnlichen Becken gehalten werden, sondern leben in einem Aquarium mit einer sanften, gleichmäßig kreisenden Strömung.

Dank Nervennetz auf Beutefang

Die eleganten Meeresbewohner bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser und haben weder Knochen noch ein Herz und auch kein Gehirn. Dass sie dennoch schwimmen und auf Beutefang gehen können, verdanken sie einem Nervennetz, mit dem sie Reize aus ihrer Umgebung wahrnehmen und ihre Bewegungen koordinieren können. Die Kompassqualle ist weit verbreitet, sie kommt etwa im Atlantik, im Mittelmeer sowie in Nord- und Ostsee vor. Nachdem Quallen zu den Nesseltieren gehören, kann auch ein Kontakt mit der Kompassqualle beim Menschen zu einem Ausschlag führen. Sie ist aber nicht gefährlich.