WUt-Posting

Kunden genervt: Wirbel um Wagerl-Aus bei Hofer

© APA/ZOE-SOPHIE ZIMMERMANN
Ein Wut-Posting aus Niederösterreich geht im Netz viral.
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Bei Hofer sorgt die Ausstattung mit Einkaufswagen für Diskussionen. In zahlreichen Filialen stehen vor allem große, tiefe Modelle bereit. Die kleineren Einkaufswagen, die viele Kunden für kurze Besorgungen schätzten, sind dagegen mancherorts verschwunden. In sozialen Netzwerken wächst der Unmut – besonders bei älteren und kleineren Menschen.

Posting geht viral

Auslöser der Debatte war der Beitrag einer Kundin aus Amstetten in Niederösterreich. Sie kritisierte auf Facebook, dass die großen Einkaufswagen im Alltag unpraktisch seien. Wegen der tiefen Ladefläche werde es schwieriger, Lebensmittel hineinzulegen und wieder herauszunehmen. Ihr Posting löste eine breite Diskussion aus.

Hofer © Facebook

Auch andere Kunden schildern ihre Probleme. Eine Nutzerin bezeichnete die tiefen Wagen mit Blick auf ihren Rücken als "alles andere als angenehm". Ein anderer Kunde erinnerte sich an die Vorteile der kleineren Modelle: "Für die Getränke war der Kleine sehr praktisch", schrieb er. Für kurze Einkäufe greife er mittlerweile lieber zum Einkaufskorb.

Hofer erklärt die Entscheidung

Der Diskonter setzt bei seinen rund 540 österreichischen Filialen grundsätzlich auf eine möglichst einheitliche Ausstattung. Gegenüber der "Kleinen Zeitung" stellte das Unternehmen allerdings klar, dass "keine vollständige Abschaffung der kleineren Einkaufswägen" geplant sei.

Die großen Modelle bilden demnach den Standard. In Filialen "mit eingeschränkten Platzverhältnissen" kommen laut Hofer weiterhin "Einkaufswagen mit einem geringeren Volumen" zum Einsatz.

Für viele Kunden stellt sich dennoch die Frage, warum nicht beide Varianten flächendeckend angeboten werden. Gerade bei schnellen Besorgungen könnten kleinere Wagen eine praktische Alternative sein. Ob Hofer auf die Kritik reagiert und seine Ausstattung künftig anpasst, ist derzeit offen.