Statt Grüngürtel

Laptop statt Möbel: WKO will Digi-Uni am ehemaligen Kika-Areal

© Symbolbild (Getty)
Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) evaluiert nun das ehemalige Kika-Gebäude als offizielle, nachhaltige Alternative zum bisher geplanten Neubau auf einer Grünfläche.
Zur Vollversion des Artikels

Auch die WKO Oberösterreich jubelt über die überraschende Wende bei der langjährigen Standortsuche für die neue oberösterreichische Digital-Universität IT:U: "Das ehemalige Kika-Möbelhaus an der Freistädter Straße in Linz-Urfahr bündelt eine ganze Reihe von Vorteilen", so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. "Die Adaptierung des Gebäudes verspricht eine deutlich raschere und kostengünstigere Realisierung des Uni-Betriebs als ein langwieriges Neubauprojekt. Außerdem ist das Areal exzellent an das öffentliche Verkehrsnetz - inklusive der künftigen Stadtbahn - angebunden und liegt in der Nähe des JKU-Campus."

BIG evaluiert Standort

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) evaluiert nun das ehemalige Kika-Gebäude als offizielle, nachhaltige Alternative zum bisher geplanten Neubau auf einer Grünfläche nahe der Johannes Kepler Universität (JKU). Der bisherige Plan, ein Areal neu zu widmen, stieß aufgrund des dafür notwendigen Grüngürtel-Verbaus auf heftige Kritik von Bürgerinitiativen und Naturschützern.