Monatelang hatte Larissa Marolt als künstlerische Leiterin und Kuratorin an dem anspruchsvollen Konzept gefeilt, am Montagabend feierte die Premiere schließlich einen triumphalen Erfolg. Auf Einladung der Familie Riedl und des Uhren-Unternehmens Jacques Lemans, zu dem die Festspiele Taggenbrunn gehören, vereinte Marolt Philosophie, Musik und Schauspiel zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk.
Für ihr Herzensprojekt gelang es der Kärntnerin, ein außergewöhnliches Ensemble auf die Bühne zu holen. Star-Geiger David Garrett rührte das Publikum mit virtuosen Klängen zu Tränen, während Ausnahmeschauspieler Philipp Hochmair die Literatur mit packender Wucht zum Leben erweckte. Star-Philosoph Richard David Precht beleuchtete passend zu seinem Buch "Auserzählt?" die brennenden Fragen rund um Künstliche Intelligenz und den Sinn des Lebens. Im tiefgründigen Gespräch mit Journalistin Barbara Haas stand Marolt schließlich selbst auf der Bühne und sprach über Wendepunkte ihres Lebenswegs.
Auch interessant
Geheimer Krimi abgedreht: Vorfreude auf TV-Ausstrahlung
Dass der Abend binnen kürzester Zeit restlos ausverkauft war, erfüllt Marolt mit Stolz: "Nach über 15 Jahren in der Showbranche hat es sich einfach richtig angefühlt, auch einmal eine eigene Idee umzusetzen." Besonders berührt habe sie, wie viele Menschen sich heute bewusst Zeit für niveauvolle Gespräche und Kultur nehmen.
Gleichzeitig bleibt Marolt ihrer Kernleidenschaft treu. Sie kommt direkt vom Filmset und hat gerade erst ihren letzten Drehtag für einen neuen Krimi beendet. Wann die spannende Produktion über die Bildschirme flimmert, bleibt vorerst ein Geheimnis, der Sendetermin soll jedoch bald bekannt gegeben werden. Zudem liegen bereits neue Rollenangebote vor, denn die Schauspielerei bleibt ihr größter Antrieb.
Besinnliche Feiertage bei der Familie
Nach dem kräftezehrenden Kultur-Meilenstein und dem Krimi-Dreh sehnt sich der Publikumsliebling nun nach Ruhe. Die Feiertage rund um Allerheiligen und Allerseelen verbringt Marolt ganz privat daheim im engsten Kreis mit gutem Essen und Büchern. Familie und Freunde geben ihr jene Energie, die sie für ihre vielen Projekte braucht. Auch der traditionelle Friedhofsbesuch ist für sie unverzichtbar, um innezuhalten und jener Menschen zu gedenken, die ihren Lebensweg geprägt haben.