Während einer Bootstour vor den Florida Keys entdeckte die Crew eine Glasflasche, die zwischen den Wellen trieb.
Neugierig holte einer der Männer sie aus dem Wasser. Im Video, das auf Instagram geteilt wurde, scherzen die Freunde zunächst noch über den Fund. Als sie sehen, dass sich ein zusammengerollter Brief in der Flasche befindet, witzelt einer: "Das muss die moderne Version von Tinder sein." Doch statt einer Liebesbotschaft erwartete sie etwas völlig anderes.
Verhängnisvoller Irrtum
Die Flasche schien mit Sand gefüllt zu sein. Um an den Brief zu gelangen, schüttete der Mann einen Teil des Inhalts ins Meer. "Fühlt sich an wie weicher Sand", sagt er noch, ohne zu ahnen, was sich tatsächlich in der Flasche befindet. Erst nachdem der Brief mit einer Zange herausgezogen und geöffnet wurde, wird klar, was wirklich in der Flasche war.
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Bewegende Botschaft
Auf dem Zettel steht: "Das ist unsere Mutter. Bitte bringt sie zurück ins Meer, damit sie die Welt bereisen kann. Danke. – Stacy & Yordy."
Erst jetzt begreift die Crew, dass es sich bei dem vermeintlichen Sand um die Asche einer verstorbenen Frau handelt. Dem Mann wird sofort bewusst, dass er beim Öffnen der Flasche versehentlich bereits einen Teil der Asche ins Meer geschüttet hatte.
Gemischte Reaktionen im Netz
Laut den Angaben im Video war die Flaschenpost ursprünglich im Golf von Amerika ins Wasser gelassen worden und trieb schließlich bis vor die Florida Keys.
Während viele Nutzer den Wunsch der Familie berührend fanden, stieß das Verhalten der Bootscrew auf Kritik. Die Männer lachten zunächst weiter und bezeichneten den Fund sogar als "creepy". Zahlreiche User empfanden diese Reaktion als respektlos und wenig sensibel angesichts der emotionalen Botschaft. Für die Familie war die Flasche offenbar eine letzte Reise ihrer Mutter um die Welt – für die Bootscrew wurde sie zu einem Moment, den sie wohl nie vergessen wird.