Mordprozess

Tochter erstickte eigene Mutter: Einweisung droht

Der schreckliche Vorfall ereignete sich in der Vorarlberger Gemeinde Mäder.
© Gemeinde Mäder
Eine Nachbarin habe einen Streit zwischen den zwei Frauen mitverfolgt, in dessen Verlauf die 57-Jährige der Mutter Mund und Nase zugehalten haben soll.
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Eine 57-Jährige hat sich am Mittwoch in einem Mordprozess am Landesgericht Feldkirch für den Tod ihrer Mutter verantworten müssen. Die 78-Jährige wurde im Oktober 2025 in ihrer Wohnung in Mäder (Bezirk Feldkirch) tot aufgefunden, die Seniorin war anscheinend erstickt worden.

Der Verdacht fiel rasch auf die 57-Jährige, die laut Gutachten zum Tatzeitpunkt zurechnungsunfähig war. Die Verteidigung bestritt überhaupt, dass ihre Mandantin die Tat begangen habe.

Aufgrund der Zurechnungsunfähigkeit zum Zeitpunkt der Tat soll die 57-Jährige auf Antrag in ein forensisch-therapeutisches Zentrum eingewiesen werden. Laut den Ausführungen der Staatsanwaltschaft hat die Frau im vergangenen Herbst vorübergehend bei ihrer Mutter gewohnt. Eine Nachbarin habe einen Streit zwischen den zwei Frauen mitverfolgt, in dessen Verlauf die 57-Jährige der Mutter Mund und Nase zugehalten haben soll.

Die Verteidigung hingegen erklärte, die Frau habe ihre Mutter tot aufgefunden. Dass sie erst Stunden später ihren Mann verständigt habe, sei auf den erlittenen Schock zurückzuführen.

Am frühen Nachmittag waren die Schlussplädoyers im Gang. Mit einem Ende des Prozesses war im Verlauf des Nachmittags zu rechnen.

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