Kühbauer kritisch

Linzer Selbstkritik oder doch alles "wunderbar"?

© APA/EXPA/ REINHARD EISENBAUER
Der makellose Saisonstart des LASK ging mit dem 2:0 gegen die Austria weiter.
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Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ist beim LASK eigentlich alles "wunderbar", wie Dietmar Kühbauer nach dem 2:0-Erfolg bei der Wiener Austria am Sonntag sagte. Rundum zufrieden war der Coach des makellosen Tabellenführers aber nicht.

7:0 im Cup gegen Kalsdorf, 3:0 zum Ligaauftakt, nun der glanzlose, aber leistungsgerechte Sieg am Verteilerkreis. Der LASK steuert nicht nur dem OÖ-Derby am Freitag, sondern auch dem Play-off-Hinspiel in der Champions-League-Quali gegen Celtic Glasgow am 19. August mit gelassener Souveränität entgegen.

"Wird gegen andere Gegner bestraft"

Manchmal freilich ein bisschen zu gelassen für Kühbauers Gusto. "Wir können und müssen es besser machen", forderte der Erfolgscoach. "Wir müssen auf Zug bleiben, das haben wir ein bissl vermissen lassen."

Tormann Lukas Jungwirth, der angesichts von nur einem Torschuss kaum gefordert war, stimmte zu. "Besonders zu der Zeit des Abseitstors haben wir uns zu viel auf den Ballbesitz verlassen und waren bei den Umschaltern der Austria nicht klar im Kopf da. Auch am Schluss müssen wir klarer sein, das wird gegen andere Gegner vielleicht bestraft", konstatierte der 22-Jährige.

Es sei freilich Jammern auf hohem Niveau, fügte er hinzu. "Ich glaube, wenn man als Favorit mit einem 2:0 heimfährt, kann man definitiv zufrieden sein."

Zudem spricht man Meistern ohnehin oft eine gewisse Effizienz im Spiel zu und diese legte Kühbauers Team erneut an den Tag.