Großbritannien

"Loch" im Bein nach Biss von Horror-Spinne

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Eine Mutter aus Kent erlitt durch den Biss einer Falschen Witwe eine kraterförmige Wunde am Bein. Nach dem Vorfall warnt die Frau vor den giftigen Spinnen.
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Danni Virgo (45) aus New Romney in Kent holte ihre Wäsche von der Wäscheleine und zog ihre frisch gewaschene Schlafanzughose an. Die Mutter eines Kindes schilderte den Vorfall: "Wir haben eine Wäscheleine in meinem Garten und sie verstecken sich gerne in den Klammern." Die Spinne war offenbar von der Wäscheklammer in die Hose gekrochen. "Ich hatte meinen Schlafanzug aufgehängt, holte ihn herein und beschloss, ihn im Grunde sofort anzuziehen", berichtete Virgo.

Schmerzhafter Stich im Schlafanzug

"Sie muss in meine Schlafanzughose gekrochen sein. Ich habe mich hingesetzt und den gewaltigsten Stich gespürt. Es war wirklich schmerzhaft", beschrieb die 45-Jährige die Situation. Sie ergänzte: "Ich habe mir mein rechtes Bein angeschaut und da war sofort ein roter Hügel. Dann sah ich diese Spinne unten aus meiner Schlafanzughose krabbeln." Am folgenden Tag verfärbte sich die Stelle schwarz. Der Biss in der Größe einer 10-Pence-Münze hinterließ einen Krater in der Haut. Ärzte bestätigten, dass die Verletzung durch das Gift einer Falschen Witwe verursacht wurde, die als gefährlichste Spinne Großbritanniens gilt.

Fehlgeschlagene Bekämpfung im Garten

Die Wunde der Frau heilte ohne chirurgischen Eingriff ab. Nur wenige Wochen später wurde sie jedoch zwei weitere Male von Falschen Witwen gebissen und stellte fest, dass ihr Garten von den Tieren befallen war. Virgo versuchte, die Spinnen mit Pfefferminz-Spray am Zaun, natürlichen Ölen sowie Anti-Spinnen-Sprays zu bekämpfen, was jedoch wirkungslos blieb. Sechs Jahre nach dem Ereignis betritt die mit einer Narbe zurückgebliebene Frau ihren Garten nicht mehr und hängt keine Wäsche draußen auf.

Deutlicher Anstieg der Spitalseinweisungen

Vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen warnt Virgo nun andere vor den giftigen Tieren. Zahlen des Gesundheitsdienstes NHS belegen, dass es im Jahr 2025 in Großbritannien zu 100 Spitalseinweisungen aufgrund von Spinnenbissen kam. Im Jahr 2015 wurden noch 47 Fälle registriert. Der starke Anstieg wird auf die wachsende Verbreitung der Edlen Falschen Witwe im Land zurückgeführt.