Neue Konzession
Lotto-Anbieter plant Einstieg in Österreich
Nicht weiter verwunderlich, schließlich hat sich das Geschäft für die Österreichischen Lotterien als bisherigen Konzessionär gelohnt. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete die Casinos Austria-Tochter mit Online-Glücksspiel und vor allem Lotterien einen Nettogewinn von knapp 109 Mio. Euro, geht aus dem letzten hinterlegten Geschäftsbericht vor.
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Der französische Lotterieanbieter FDJ United bekundet nun sein Interesse an der österreichischen Lotto-Konzession. Das börsennotierte Unternehmen ist bereits in 13 Märkten in den Bereichen Lotterien, Online-Glücksspiel und Wetten aktiv und kann auf 33 Millionen Spieler verweisen. FDJ United verweist auf durchschnittliche Wachstumsraten von 4,9 Prozent bei Lotterieeinsätzen, wobei der Online-Anteil im Schnitt der letzten fünf Jahre um 13 Prozent gestiegen ist. Mit der Digitalisierung der Lotterie soll das Glücksspiel in Österreich noch attraktiver werden.
Vor den Franzosen hatte bereits der US-Konzern Brightstar sein Interesse am österreichischen Markt bekundet. Ursprünglich sollte hier die Post als Partner gewonnen werden, allerdings machte dies letztlich einen Rückzieher. Aber auch die Izi Group aus Malta wurde bereits als Interessent genannt. Bei den Österreichischen Lotterien will man sich trotz der internationalen Konzession nicht geschlagen geben und sich nicht nur eine Lizenz für das Online-Glücksspiel sichern, sondern auch die Konzession für die Lotterien weiterhin behalten. Vorerst hat der bisherige Konzessionär jedenfalls noch eine Atempause: Denn die ursprünglich bis Ende 2027 laufende Konzession, wird verlängert, bis die Ausschreibung durch ist.