Investment-Betrug
Mann (64) verlor über 100.000 Euro an Onlinebetrüger
Erst fiel der Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land auf Täter herein, die ihm eine Investment-Möglichkeit vorgaukelten, dann überwies er erneut Geld an vermeintliche Helfer. Erst danach meldete er sich bei der Polizei, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung der Landespolizeidirektion Kärnten.
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Im vergangenen Herbst hatte der Mann mit einem unbekannten Täter online Kontakt aufgenommen. Diesem gelang es, das Vertrauen des Kärntners zu gewinnen und ihn zu vermeintlichen Investitionsmöglichkeiten im Internet zu überreden. Dazu überwies das Opfer insgesamt vierzehnmal Geld auf diverse Konten. Als der 64-Jährige dann eine Auszahlung verlangte, brach der Kontakt plötzlich ab.
Ende Juni 2026 wurde der Mann von einem unbekannten Täter kontaktiert. Dieser gab sich als Anwalt aus und erklärte, ihm zu seinem angelegten Geld verhelfen zu wollen. Dazu müsse er nur Geld für Notarkosten überweisen, was der Mann auch tat. Als der Kärntner schließlich auch noch weitere Beträge für angebliche Verfahrenskosten bei einem zypriotischen Gericht überweisen sollte, erstattete er Anzeige.