Migranten-Ansturm

Marterbauer: Sánchez hat "Ceuta-Frage gut gemeistert"

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Finanzminister Markus Marterbauer reagierte auf den chaotischen Migranten-Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta. Dabei lobte er den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez.
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Nach dem beispiellosen Ansturm von Migranten kehrt in Ceuta allmählich wieder Alltag ein. Geschäfte, Cafés und Restaurants, die in der spanischen Nordafrika-Exklave wegen der chaotischen Szenen aus Angst tagelang geschlossen waren, öffneten wieder, wie der staatliche TV-Sender RTVE berichtete. Die politische Debatte über die Ursachen und Konsequenzen der Krise mit Dutzenden Todesopfern dürfte Spanien und die EU dagegen noch lange beschäftigen.

Nach Angaben der spanischen Regierung sind die meisten der rund 50.000 bis 60.000 Menschen, die nach verschiedenen Schätzungen vor allem am Mittwoch und Donnerstag aus Marokko in die Exklave gelangt waren, inzwischen wieder zurückgekehrt. In Ceuta patrouillieren noch 3.000 wegen der Krise entsandte Sicherheitskräfte. Sie sollen dort nach Angaben des Innenministeriums "so lange wie nötig" bleiben.

"Ceuta-Frage gut gemeistert"

Österreichs Finanzminister Markus Marterbauer reagierte nun auf Instagram auf die Vorfälle in der spanischen Exklave. Er lobte den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. Laut ihm habe Sánchez die "Ceuta-Frage gut gemeistert". Aktuell wurden 72 Todesopfer geborgen.

Weiter zählte Marterbauer die anderen Erfolge des spanischen Ministerpräsidenten auf. Er liefert "beeindruckende Wirtschaftsdaten", konnte "Krisen seit 2000 gut bewältigen, besser als Österreich", der Mindestlohn in Spanien ist unter ihm gestiegen, ist "aktiv gegen Klimakrise", "bietet Trump die Stirn" und "proeuropäisch" sei. Zum Abschluss betont Marterbauer, dass Sánchez  "europäische Solidarität verdient".