Steuer-Schock

Meg & Harry: 5 Millionen im Jahr nur für Security

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Prinz Harry und Herzogin Meghan planen ihre dauerhafte Rückkehr nach Großbritannien, was eine heftige Debatte im Land auslöst. Experten schätzen, dass der Schutz der Familie im Königreich Millionen an Steuergeldern verschlingen könnte.
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Die Nachricht von der bevorstehenden Übersiedlung von Prinz Harry, seiner Frau Meghan und den gemeinsamen Kindern Archie und Lilibet zurück in die britische Heimat sorgt für großen Wirbel. Nachdem die Familie vor sechs Jahren dem königlichen Leben den Rücken gekehrt hatte und in die USA gezogen war, steht nun der dauerhafte Umzug zurück nach England bevor. Die Kinder sollen künftig in Großbritannien zur Schule gehen, was eine völlig neue Ausgangslage für die Behörden schafft.

Bisher wurde dem Paar nach dem Rückzug aus der vordersten Reihe der Königsfamilie im Jahr 2020 der automatische, steuerfinanzierte Polizeischutz bei Besuchen entzogen. Harry hatte dagegen jahrelang erfolglos geklagt. Doch mit dem permanenten Wohnsitz im Land müssen die Sicherheitsvorkehrungen auf höchster Regierungsebene neu bewertet werden, wie namhafte Experten erklären. Die prognostizierte Summe von 5 Millionen Pfund (5,8 Millionen Euro) pro Jahr sorgt bereits jetzt für erhitzte Gemüter.

Experte warnt: Ernsthafte Bedrohungslage für die Familie

Dai Davies, der ehemalige Leiter des königlichen Personenschutzes bei Scotland Yard, betonte gegenüber britischen Medien die Brisanz der Lage. Durch die dauerhafte Rückkehr der gesamten Familie habe sich die Situation grundlegend verändert und die potenzielle Gefahr erhöht:

  • Die ständige Präsenz der Sussexes im Land erfordert eine völlig neue Risikoanalyse durch die Sicherheitsbehörden.
  • Der Schutz muss rund um die Uhr gewährleistet sein, was immense logistische und finanzielle Ressourcen erfordert.
  • Eine Rückkehr mit der ganzen Familie erhöht die Aufmerksamkeit und damit auch das Sicherheitsrisiko im Vergleich zu Harrys früheren, kurzen Alleingängen.

Davies sieht die Chancen, dass Harry nun doch wieder staatlichen Schutz erhält, als deutlich gestiegen an. Es gehe um eine professionelle und unvoreingenommene Bewertung der realen Bedrohungslage für die Familie, die nun an einem noch geheimen Ort außerhalb von London leben soll.

Steuerzahler-Debatte: Wer bezahlt den Millionen-Schutz?

Während die Sicherheitsbehörden das Risiko prüfen, wächst in der britischen Bevölkerung der Unmut über die potenziellen Kosten. Ailsa Anderson, die ehemalige Pressesprecherin von Königin Elizabeth II., äußerte im Rundfunk deutliche Bedenken. In Zeiten, in denen viele Menschen mit den alltäglichen Lebenshaltungskosten und steigenden Rechnungen zu kämpfen haben, sei ein steuerfinanzierter Schutz für Privatpersonen schwer vermittelbar.

Auch die Politik hält sich bedeckt. Premierminister Andy Burnham wollte sich zu den konkreten Plänen nicht im Detail äußern und bezeichnete die Rückkehr als eine rein private Angelegenheit der Sussexes. Das zuständige Innenministerium betonte lediglich, dass die Sicherheitsvorkehrungen stets angemessen und verhältnismäßig getroffen werden.

Harry und seine beiden Kinder Lilibet und Archie © Instagram

Ein Neuanfang nach Jahren der Eiszeit

Die Rückkehr markiert eine überraschende Kehrtwende. Noch im Jahr 2025 hatte Prinz Harry nach einer verlorenen Berufung vor Gericht erklärt, dass er seine Familie in Großbritannien nicht für sicher halte. Dass nun doch der Umzug erfolgt, wirft die Frage auf, ob er den Schutz künftig aus eigener Tasche bezahlt oder eine staatliche Zusage im Hintergrund steht.

Ein erster Schritt zur Annäherung an die königliche Familie fand bereits im vergangenen Juli statt. Damals besuchten Harry und Meghan gemeinsam mit den Kindern König Charles und Königin Camilla auf deren Landsitz Highgrove in Gloucestershire – es war das erste Treffen der Enkelkinder mit ihrem Großvater seit vier Jahren. Nun wird dieser Besuch zum permanenten Zustand.