Hoffnung für Zukunft

Mega-Durchbruch: Forscher "ernten" Wasser aus der Luft

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Ingenieure des MIT haben im Death Valley ein fenstergroßes Gerät getestet, das Trinkwasser aus extrem trockener Luft gewinnt – und das völlig ohne Batterien, Ventilatoren oder ein Stromnetz.
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Das neuartige System nutzt ein spezielles Hydrogel, das optisch an eine schwarze Luftpolsterfolie erinnert. In den kühleren und feuchteren Nachtstunden nimmt das Material winzige Mengen an Wasserdampf aus der Umgebung auf. Sobald am Tag das Sonnenlicht das Gerät erwärmt, verdunstet die gespeicherte Feuchtigkeit aus dem Gel. Sie kondensiert am umgebenden Glas und fließt schließlich als flüssiges Wasser durch ein Rohr ab.

Test unter extremen Bedingungen

Während eines siebentägigen Feldversuchs in einer der trockensten Regionen Nordamerikas, dem Death Valley, lieferte die Apparatur täglich zwischen rund 57 und 162 Milliliter Wasser. Bei den Analysen stellten die Forscher zudem fest, dass der Salzgehalt, der aus dem feuchtigkeitsabsorbierenden Material stammt, unter den Sicherheitsgrenzwerten für gesundes Trinkwasser blieb.

Zukunftsperspektiven für entlegene Orte

Für die Versorgung eines ganzen Haushalts reicht die aktuell produzierte Menge zwar noch nicht aus, doch es handelte sich hierbei primär um ein Experiment zum Machbarkeitsnachweis. Die Wissenschaftler sind jedoch überzeugt, dass größere Systeme mit mehreren vertikalen Paneelen eines Tages Wasser in abgelegenen Gemeinden bereitstellen können, in denen es weder Brunnen noch Pipelines oder Elektrizität gibt.