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Mega-Update stellt WhatsApp auf den Kopf

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WhatsApp führt Benutzernamen ein. Künftig kannst Du neue Kontakte anschreiben, ohne dabei automatisch Deine Handynummer preiszugeben.
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WhatsApp bereitet eine weitreichende Änderung vor. Wer künftig mit neuen Kontakten chattet, muss seine Telefonnummer nicht mehr automatisch mit der anderen Person teilen. Stattdessen soll der Austausch über einen frei wählbaren Benutzernamen möglich sein.

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Start in mehreren Schritten

Die Reservierung der gewünschten Benutzernamen beginnt weltweit Ende Juni. Die neue Funktion selbst wird im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet.

Mehr Kontrolle erhalten

Bisher war die mit WhatsApp verknüpfte Telefonnummer für alle sichtbar, mit denen ein neuer Chat gestartet wurde. Alice Newton-Rex, Vizepräsidentin für Produktentwicklung bei WhatsApp, bezeichnet die Neuerung als das "nächste große Datenschutz-Upgrade".

Künftig sollen Nutzer selbst entscheiden können, wem sie ihre Telefonnummer zeigen. Das gilt etwa beim Beitritt zu Gruppenchats oder beim Kennenlernen neuer Kontakte. Wer über den Benutzernamen angeschrieben wird oder selbst jemanden kontaktiert, gibt die eigene Telefonnummer nicht preis – außer sie ist bei der anderen Person bereits im Telefonbuch gespeichert. Auch bei Anrufen über WhatsApp wird künftig der Benutzername statt der Telefonnummer angezeigt. Für die Registrierung eines Kontos bleibt die Handynummer weiterhin erforderlich.

Einzigartige Benutzernamen

Weil mit großem Interesse gerechnet wird, startet die Reservierung der Benutzernamen weltweit gleichzeitig. Jeder Benutzername muss einmalig sein, kann später aber wieder geändert oder gelöscht werden. Wer noch keine Idee hat, kann einen Namensgenerator zur Inspiration nutzen.

Firmen, Organisationen und Influencer erhalten zusätzlich die Möglichkeit, ihren bestehenden Facebook- oder Instagram-Namen über das Meta-Konto direkt für WhatsApp zu übernehmen.

Kein öffentliches Verzeichnis

Damit Nutzer nicht von Fremden angeschrieben werden, wird es weder ein öffentliches Verzeichnis noch Vorschläge für Benutzernamen geben. Wer jemanden kontaktieren möchte, muss dessen Benutzernamen genau kennen.

Mit der Neuerung erfüllt WhatsApp laut dem vorliegenden Text einen häufig geäußerten Wunsch seiner Nutzer. Gleichzeitig verweist der Bericht darauf, dass Signal diese Möglichkeit bereits seit Anfang 2024 anbietet und öffentliche Benutzernamen bei Telegram schon länger zum Standard gehören. Als Alternativen für Nutzer, die vollständig anonym bleiben möchten, werden außerdem Threema und Session genannt. Beide Apps verlangen laut dem Text keine Telefonnummer für die Registrierung.