Sicherheits-Bedenken

Meghan & Harry: Kommen Kids mit nach London?

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Prinz Harry und Herzogin Meghan planen eine Reise nach Großbritannien. Doch der Umgang mit ihren Kindern Archie und Lilibet sorgt wegen anhaltender Sicherheitsdebatten für viel Kritik.
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Die angekündigte Großbritannienreise von Prinz Harry (41) und seiner Ehefrau Herzogin Meghan (44) für die Invictus Games Foundation sorgt weltweit für  Gesprächsstoff. Besonders der Umgang mit ihren Kindern Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5), die erstmals seit 2022 wieder dabei sein sollen, wirft Fragen auf. Am Montag erklärte ein Sprecher, dass Harry weiterhin alle Optionen prüfe, um einen sicheren Besuch zu ermöglichen.

Streit um den Polizeischutz

Dem Prinzen und seiner Familie steht seit dem Rücktritt von den royalen Pflichten im Jahr 2020 kein steuerfinanzierter Polizeischutz in Großbritannien mehr zu. Nach dem Umzug in die USA wurde ihm dieses Privileg entzogen, wogegen er erfolglos gerichtlich vorging. Nun wird von Fall zu Fall entschieden. Harry beharrte stets darauf, ohne diesen Schutz nicht mit den Kindern in seine Heimat reisen zu können. Kritiker fragen sich nun, ob die Sicherheitsbedenken angesichts des tiefen Streits mit Vater König Charles (77) und Bruder Prinz William (44) nur vorgeschoben sind. Zur Verteidigung des Prinzen muss jedoch die tragische Vergangenheit seiner Mutter Prinzessin Diana (†36) genannt werden, die bei einer Paparazzi-Jagd verstarb. Eine Wiederholung dieser Geschichte möchte er unbedingt verhindern.

Charles und Harry © Getty Images

Kritik wegen angeblicher Doppelmoral

Die Kinder werden in Kalifornien weitgehend von den Medien abgeschirmt, was die Vorsicht der Eltern verständlich macht. Allerdings wirft ihre Strategie Fragen auf: Auf Meghans Instagram-Kanal tauchen die Gesichter von Archie und Lilibet immer wieder auf, zudem vertreibt die Ex-Schauspielerin von ihren Kindern inspirierte Kerzen im Online-Shop. Kritiker werfen dem Paar daher Doppelmoral vor, da sie die Kinder im Internet präsentieren, einen Besuch im gut gesicherten Palast wegen Sicherheitsbedenken jedoch verweigern. Wie die Kinder letztendlich in die kommende Reise eingebunden werden, bleibt abzuwarten.