Beliebt

Mehr Öffis: NÖ baut "leopoldi"-Netz aus

© NÖVOG/Liebhart
Niederösterreich baut seinen öffentlichen Regionalverkehr unter der Dachmarke "leopoldi" weiter aus.
Zur Vollversion des Artikels

Im Wienerwald wurden 19 Buslinien europaweit neu ausgeschrieben und an die Unternehmen Dr. Richard sowie N-Bus vergeben. Die neuen Verträge ab August 2027 umfassen 13 Gemeinden mit 63.000 Einwohnern und werden vom Land jährlich mit 9,3 Millionen Euro finanziert.

Die Fahrpläne wurden dabei an die tatsächliche Nutzung durch die Fahrgäste angepasst. Ab Mitte 2030 ist zudem eine gemeinsame Verkehrsplanung für den Wienerwald und das Tullnerfeld geplant, um Regionalbusse und Anrufsammeltaxis stärker miteinander zu kombinieren. Laut Landeshauptfrau-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) soll das Angebot dadurch ausgeweitet und um bessere regionsübergreifende Verbindungen ergänzt werden.

Auch Sammeltaxi-Angebot wird ausgebaut

Auch das bedarfsgesteuerte Angebot wächst deutlich: Bis Ende 2027 soll die Zahl der Anrufsammeltaxis, die den Linienverkehr ergänzen, von derzeit 11 auf 47 Fahrzeuge steigen. Neue Routen sind etwa im Weinviertel, im Stadtverkehr Mödling und im Römerland-Carnuntum geplant. Aktuell befördern 1.500 Regionalbusse jährlich 45,2 Millionen Fahrgäste, während die Taxis über 150.000 Nutzer verzeichnen. Bis 2030 soll die komplette Flotte optisch umgestaltet sein. Laut Landbauer stehe die Marke "leopoldi" dabei für "niederösterreichische Identität, Heimatverbundenheit und ein klares Bekenntnis zu den Menschen im Land".