Streaming-Hammer

Milliarden-Deal: Netflix will WM-Rechte kaufen

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Für die kommende WM 2030 in Marokko, Spanien und Portugal mit weiteren Spielen in Uruguay, Argentinien und Paraguay kündigt sich ein Milliarden-Deal bei den Übertragungsrechten an.
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Die aktuell in den USA, Kanada und Mexiko laufende Fußball-WM sorgt für Begeisterung auf der ganzen Welt. Nach anfänglicher Kritik herrscht nun das große Fußballfieber.

Dennoch verpassen vor allem in Europa viele Fans die Kracher mitten in der Nacht. Einzig für einzelne Spieler schalten die Anhänger zu Hause ein. So jubelte etwa der ORF in der Nacht von Sonntag auf Montag über eine Millionenquote.

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2030 kehrt das XXL-Turnier zurück nach Europa. Zum 100-jährigen Jubiläum erhielt Spanien, Portugal gemeinsam mit Marokko den Zuschlag für die Endrunde. Allerdings wird es voraussichtlich auch wieder Spiele mitten in der Nacht geben.

Globale WM

Denn neben den Hauptveranstaltern wird es auch Spiele in Argentinien, Paraguay und Uruguay geben, wo die WM sogar eröffnet werden soll. Genauere Infos sind derzeit allerdings noch nicht bekannt. Damit findet eine Endrunde erstmals in der Geschichte auf drei Kontinenten statt.

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Auch nicht bekannt ist, wo man die Spiele vor dem TV verfolgen kann. Derzeit sind sie noch nicht ausgeschrieben und weder ServusTV, noch ORF haben den Zuschlag erhalten.

Netflix mischt sich ein

Doch nun macht eine Meldung die Runde, die für ein absolutes Rechtebeben sorgen könnte. Denn wie die Nachrichtenseite des US-Senders NBC berichtet, plant Streaming-Gigant Netflix, in das Wettbieten einzusteigen.

Nach der Frauen-WM 2027 und 2031 möchte man nun auch die Herren-Endrunde im Stream anbieten. Zumindest in den USA, wo durch das Heim-Turnier ein riesiger "Soccer-Hype" entstanden ist. Damit schlägt Netflix beim Fußball ähnliche Wege ein, wie bereits in anderen Sportarten.

Vorbild NFL

In der NFL hat man etwa die Rechte an den Weihnachtsspielen, die weltweit exklusiv nur im Stream zu sehen sind. Wie NBC weiter schreibt, könnte die FIFA alleine für die Rechte in den USA 1 Milliarde Dollar verlangen. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, dass der Streaming-Riese zumindest einzelne Partien im Rest der Welt ebenfalls exklusiv zeigen wird.

Dennoch wird es für die heimischen TV-Anstalten mit dem möglichen Milliardengiganten als Kontrahenten noch schwerer, die ohnehin schon hohen Forderungen der FIFA stemmen zu können. Man kann aber noch hoffen, dass auch in vier Jahren, wenn die WM wieder zu gewohnten Uhrzeiten läuft, zumindest bei uns das Fußballspektakel im Free-TV zu sehen sein wird.