Doch kein Unfall?

Deutsche Millionärstochter mit Jagdwaffe erschossen

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Der Tod der deutschen Unternehmerin Caroline von Rantzau (†26) in Südafrika wird immer rätselhafter. Neue Informationen stellen die bisher bekannte Version der Ereignisse infrage.
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Nach dem Tod der 26-Jährigen hatte es aus dem Umfeld des Familienunternehmens zunächst geheißen, die Millionärstochter sei bei einem Autounfall auf dem familieneigenen Safari-Anwesen ums Leben gekommen.

Nun berichten südafrikanische Behörden jedoch von einem anderen Bild. Demnach soll die junge Deutsche eine Schussverletzung erlitten haben. Die genauen Umstände sind weiterhin unklar.

Schon einen Tag zuvor gab es einen Toten

Besonders brisant: Bereits einen Tag vor dem Tod von Caroline von Rantzau wurde auf dem Anwesen ein weiterer Todesfall registriert.

Dabei handelt es sich um den Finanzmanager Arno Koën (44), der sich um finanzielle Angelegenheiten und Gästebuchungen der Luxus-Lodge gekümmert haben soll. Die Polizei bestätigte, dass er am 31. Mai tot aufgefunden wurde. Laut Berichten starb er durch einen Schuss aus einer 9-Millimeter-Pistole.

Zeugen hörten weitere Schüsse

Einen Tag später sollen Zeugen auf dem Anwesen zwei weitere Schüsse gehört haben. Diese sollen aus dem Zimmer der 26-Jährigen gekommen sein.

Berichten zufolge wies ihr Leichnam eine Schussverletzung auf. Als mögliche Tatwaffe wird ein Jagdgewehr des Kalibers .375 genannt, das sich laut Zeugenangaben in einem Waffenschrank ihres Vaters befunden haben soll.

Polizei untersucht beide Todesfälle

Die südafrikanische Polizei sicherte zwei Tage lang Spuren auf dem mehrere tausend Hektar großen Anwesen in der Provinz Limpopo und befragte zahlreiche Zeugen.

Bislang werden laut den Ermittlern keine weiteren Personen als Verdächtige geführt. Die Behörden wollen nun die Ergebnisse der Obduktionen abwarten. Erst diese sollen Aufschluss über die genauen Todesursachen geben und zeigen, ob weitere Ermittlungen notwendig sind.

Der Fall wirft immer mehr Fragen auf. Warum innerhalb von nur zwei Tagen zwei Menschen auf derselben Safari-Lodge durch Schussverletzungen ums Leben kamen, ist bislang ungeklärt.