Polit-Star betroffen

Millionen-Beute bei Einbrüchen: Georgier im Visier

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Der 44-jährige Georgier muss sich nun  wegen einer Serie schwerer Einbruchsdiebstähle, unter anderem zu Weihnachten, demnächst vor Gericht verantworten.
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Ein 44-jähriger Georgier, der vom renommierten Strafverteidiger Nik Rast vertreten wird, muss sich in Wien wegen einer Serie schwerer Einbruchsdiebstähle demnächst vor Gericht verantworten. Laut Anklage soll dieser gemeinsam mit einem bislang unbekannten Mittäter Wohnungen aufgebrochen und Luxus-Gegenstände gestohlen haben. Seine Beute reichte von Pelzen über Schmuck bis hin zu Bargeld. Insgesamt geht es um Schäden von mehr als 1 Million Euro.

Coup zu Weihnachten

Die ersten Vorwürfe betreffen einen Zeitraum zwischen 26. Juli und 18. August 2024. Damals soll der Angeklagte den Schließzylinder einer Wohnungstür in der Wiener City aufgebrochen und anschließend mit einem Baustellenschlüssel die Wohnung betreten haben. Gestohlen worden sein soll eine Seiko-Uhr im Wert von etwa 250 Euro.

Deutlich größer fiel die Beute bei seinem Coup  zu Weihnachten, genau am 24. Dezember 2025, aus: Während die Opfer mit ihren Liebsten Weihnachten feierten, solle  bei einem Einbruch in der Wiener City Schmuck und eine Cartier-Uhr im Gesamtwert von rund 64.388 Euro verschwunden sein. Bei einem weiteren Opfer, einer Frau im Alter von 28 Jahren, soll der Täter Schmuck, mehrere Uhren, Pelzmäntel und vier Koffer mitgenommen haben. Wert der Beute: rund 1 Million Euro.

Coup bei Polit-Star schlug fehl

Besonders brisant: Am selben Tag soll der 44-Jährige außerdem versucht haben, in zwei weitere Wohnungen einzudringen. Bei dem Objekt eines Polit-Stars, der auch aus dem TV bekannt ist, scheiterte er laut Anklage bereits am Aufbrechen der Türen. In einer weiteren Wohnung soll er zwar hineingelangt und die Räume durchsucht haben, aber ohne Beute wieder verschwunden sein.

Vertreten wird der Georgier von Star-Anwalt Nik Rast. © ÖSTERREICH/ Artner

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gewerbsmäßigen Einbruchsdiebstahl vor. Der Georgier soll aufgrund seiner schwierigen finanziellen Situation gehandelt und mit den Taten regelmäßig Geld verdienen wollen. In Österreich ist er bislang unbescholten. Er soll nach eigenen Angaben rund 2.300 Euro netto monatlich verdient haben. Der Fall soll vor dem Landesgericht für Strafsachen Wien verhandelt werden. Es gilt die Unschuldsvermutung.