Fucking lässt grüßen
Mopedbande hat Negers geklaut
Eine aufmerksame Zeugin beobachtete in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Schauspiel, das glatt aus einer Slapstick-Komödie stammen könnte.
Mopedbande auf Beutezug
Fünf Personen auf Mopeds, offenbar hochmotiviert, montierten sowohl die Ortsbeginn- als auch die Ortsende-Tafel ab und verstauten die Beute fein säuberlich im Kofferraum eines wartenden Autos. Eine logistische Punktlandung, wie man sie sonst nur bei Umzugsfirmen erwartet.
Mopeds als Fluchtfahrzeug
Der Polizei zufolge laufen die Ermittlungen auf Hochtouren – wobei man sich fragen darf, wonach genau man sucht: nach fünf Personen, die durch Zwettl fahren, während irgendwo ein Kofferraum verdächtig nach frisch lackiertem Blech riecht? Immerhin, ganz unauffällig ist so ein Ortsschild-Duo im Fond eines Autos nicht.
Fucking lässt grüßen
Ganz neu ist das Phänomen wandernder Ortstafeln übrigens nicht: Die oberösterreichische Ortschaft Fucking – ja, genau so hieß sie – wurde wegen ihres für englischsprachige Ohren anrüchigen Namens jahrelang zum liebsten Souvenirziel diebischer Touristen. Weder Einbetonieren noch Anschweißen konnte die Schilderjäger stoppen, bis die Gemeinde 2021 entnervt kapitulierte und sich in Fugging umbenannte. Ob Negers diesem Vorbild folgt, bleibt abzuwarten – Hauptsache, die fünf Moped-Cowboys aus Zwettl haben nicht ebenfalls ein Bier nach ihrer Beute benannt.
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Schilderstreich bei Nacht
Wer sachdienliche Hinweise hat – etwa zu ungewöhnlich schweren Souvenirs in der Nachbarschaft – wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Zwettl unter +43 59 133 3470 zu melden.
Fazit: Negers hat vorübergehend seine Identität verloren – die Polizei ist dran, den Ort wieder auf die Landkarte zu bringen.