In Bayern

Mordversuch: Syrer prügelt Mann mit Israel-Anstecker in Klinik

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Ein furchtbarer Vorfall im Landkreis Würzburg sorgt für Entsetzen: Ein Mann wurde mutmaßlich wegen eines Israel-Ansteckers brutal attackiert und schwer verletzt. Die Ermittlungen gegen einen Syrer laufen laufen.
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Am Freitag soll am Unteren Markt in Würzburg eine Mahnkundgebung gegen antisemitische Gewalt und für Solidarität mit dem Betroffenen stattfinden. Der Vorfall ereignete sich in Höchberg im Landkreis Würzburg in der Nacht auf Montag. Ein Syrer stand neben einem Deutschen an einer Ampel und entdeckte an dessen Kleidung einen Anstecker mit einer Israel-Flagge. Nachdem er den Mann darauf angesprochen hatte, schlug er ihm plötzlich ins Gesicht. Das Opfer versuchte zu flüchten, doch der Angreifer holte ihn ein und brachte ihn zu Boden.

Attacke endet mit schwerem Wirbelbruch

In der Folge soll der Verdächtige mehrfach gegen den Kopf und den Oberkörper des Mannes getreten haben. Erst als die Polizei eingriff, ließ der Täter von dem Opfer ab. Das Opfer erlitt einen Wirbelbruch und liegt nach der Tat auf der Intensivstation. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall und wertet das Geschehen nach Informationen der deutschen Bild als versuchten Mord. Der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen.

Solidarität der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

Nach Angaben der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Würzburg handelt es sich bei dem Schwerverletzten um ein Mitglied der Organisation. Die DIG sprach dem Betroffenen ihre volle Solidarität aus. In einem Beitrag auf Instagram forderte die Gesellschaft: "Es braucht klaren Widerspruch – auf der Straße, in politischen Bündnissen und überall dort, wo Antizionismus als legitimer Protest ausgegeben wird".