Die Mittelmeerküste an der Adria ist weiterhin eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen im Sommer. Obwohl etwa der Ansturm in Kroatien aufgrund der enormen Preiserhöhungen ausbleibt, gibt es immer noch viele Menschen, die die kurze Anreise ans Meer genießen.
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Doch Neben dem Preis-Schock spielt derzeit das Wetter auch nicht mit. Erst sorgt ein Meteotsunami für Chaos (oe24 berichtete), und aufgrund eines Rohrbruches bei Bauarbeiten sind in der Region Medelin einige Strände gesperrt. Jetzt droht das nächste Chaos. Im gesamten Mittelmeerbereich von Italien bis Montenegro herrscht die höchste Unwetterwarnstufe.
Während im Süden am Montag noch Temperaturen von bis zu 37 Grad gemessen wurden und Urlauber schwitzen ließen, trafen den Norden bereits Gewitter, Sturm, Hagel und Überflutungen. Auch am Dienstag ist laut den Prognosen keine Entspannung in Sicht. Am Dienstag fegte bereits ein heftiges Hagel-Gewitter über Kroatien mit Hagelkörnern in der Größe von Golfbällen
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Lebensgefahr für Segler und Touristen
Es werden orkanartige Sturmböen bis zu 120 km/h, Gewitter, Starkregen erwartet, die diesmal auch den Süden Kroatiens treffen sollen. Die Behörden warnen vor lebensgefährlichen Verhältnissen und möglichen Schäden an der Infrastruktur.
Besonders auf See herrschen potenziell sehr gefährliche Bedingungen mit extremem Wellengang. Der kroatische Wetterdienst warnt vor allem unerfahrene Touristen und Segler. Es wird dringend davon abgeraten, am Dienstag überhaupt noch in See zu stechen. Bereits in den vergangenen Tagen kam es zu zahlreichen Strandungen von Segelbooten.
Ganze Adria-Region betroffen
Die Warnungen erstrecken sich über weite Teile der Region: Für Sardinien, Sizilien, die südlichen Regionen Italiens sowie für Serbien und den Kosovo wurde sogar die rote – und damit höchste – Warnstufe ausgerufen. In der kroatischen Stadt Rovinj gingen bereits am Vormittag Hagelkörner in der Größe von Tischtennisbällen nieder. Meteorologen warnen zudem vor der Entstehung lang anhaltender Superzellen und schließen auch Tornados örtlich nicht aus.
Die Warnungen bleiben für viele Gebiete bis in die Morgenstunden des Mittwoch aufrecht. Urlauber und Anrainer werden dringend gebeten, die offiziellen Wettervorhersagen zu verfolgen, Gegenstände auf Balkonen zu sichern und sich nicht im Freien aufzuhalten.
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