Das ungewöhnliche Wetterphänomen ließ den Meeresspiegel innerhalb kürzester Zeit ansteigen und setzte Restaurants, Cafés und Teile der Hafenpromenade unter Wasser. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Urlauber in Panik
Augenzeugen berichten, dass sich die Lage zunächst völlig normal präsentiert habe. Nach einem kurzen morgendlichen Gewitter sei das Meer plötzlich innerhalb weniger Sekunden angestiegen. Gäste in den Lokalen mussten ihre Plätze verlassen, Gastronomen versuchten hektisch, Tische und Stühle in Sicherheit zu bringen. Videos in sozialen Netzwerken zeigen, wie Wasser über die Promenade schwappt und Mobiliar mitreißt. "Wir saßen beim Kaffee, als das Meer innerhalb von Sekunden stieg und die gesamte Riva überflutete. Die Menschen flohen, die Gastronomen räumten Tische – es herrschte Panik“, schildert ein Augenzeuge gegenüber Jutarnji list.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Nach Angaben kroatischer Medien stieg der Pegel um rund 30 Zentimeter an. Das Ereignis dauerte etwa 20 Minuten, ehe sich das Wasser wieder zurückzog – teilweise sogar unter den normalen Meeresspiegel. Größere Schäden wurden von den Behörden zunächst nicht gemeldet.
Auch interessant
Was versteht man unter Meteotsunami
Anders als ein klassischer Tsunami wird ein Meteotsunami nicht durch ein Erdbeben ausgelöst. Ursache sind rasche Luftdruckänderungen, die häufig im Zusammenhang mit Gewittern auftreten. Treffen diese Druckschwankungen auf flache Buchten oder enge Häfen, können sich die Wellen durch einen Resonanzeffekt deutlich verstärken.
An der kroatischen Küste ist das Phänomen unter den Namen Šćiga oder Seš bekannt und tritt immer wieder auf. Besonders anfällig sind Orte wie Mali Lošinj, Stari Grad oder Vela Luka, deren Hafenanlagen die Entstehung solcher Wellen begünstigen. In Vela Luka wurde bereits 1978 ein außergewöhnlich starker Meteotsunami mit einer Wellenhöhe von rund sechs Metern registriert.
Meteorologen weisen darauf hin, dass Meteotsunamis trotz moderner Wettermodelle nur schwer vorherzusagen sind. Zwar lassen sich Gewitter und Luftdruckänderungen erkennen, die genaue Entstehung der Wellen hängt jedoch von kleinräumigen Veränderungen in Atmosphäre und Meer ab, die sich bislang nur begrenzt prognostizieren lassen.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden