Nach Nazi-Sager
Delay muss Heino 20.000 Euro zahlen
Manchmal würde man Gesagtes gerne einfach zurücknehmen. Ob es nun Jan Delay genauso geht? Fakt ist, dass ihn wohl noch niemals ein verbaler Ausrutscher so teuer zu stehen gekommen ist.
Ausraster
Ende April sorgte Jan Delay für einen riesigen Wirbel im gesamten Musikzirkus, als er Schlagersänger Heino in einem Interview als Nazi bezeichnete. Der 37-Jährige hatte sich in Rage geredet, als er zu seiner Meinung über Heinos Album "Mit freundlichen Grüßen" befragt wurde, auf dem er quer durch den Gemüsegarten die Songs von berühmten deutschen Rock-Acts gecovert hatte.
Vor Gericht
"Ich bin in meinem Leben ja schon viel beschimpft und beleidigt worden, aber was sich dieser Herr herausnimmt, ist eine Unverschämtheit", erklärte Heino damals in der "Bild"-Zeitung. So flatterte kurz darauf eine Klage zu Delays Tür herein. Das Gericht gab Heino Recht und Jan Delay musste 20.000 Euro Strafe zahlen.
Das Geld, das auch prompt ausbezahlt wurde, will Heino nicht für sich selbst behalten, sondern lieber zu wohltätigen Zwecken spenden.
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