Für 7.500 Fans

Marilyn Manson lieferte in Wien Schock-Rock-Light

Marilyn-Manson-Konzert in der Metastadt
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Lautstarker Saisonstart in der Metastadt. Am Dienstag bretterte Marilyn Manson vor 7.500 Fans über das Fabriksgelände, hielt sich dabei aber mit den Provokationen zurück.
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Von wegen „Antichrist Superstar“! Marilyn Manson, der am Dienstag vor 7.500 Fans in Wien aufspielte, war auch schon mal wilder. So gab es bei den 18 vorangegangenen Österreich-Auftritten u.a. auch eine brennende Bibel, Nazi-Propaganda oder ins Publikum gedroschene Bierflaschen. Das ließ auf weitere Exzesse hoffen.

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Auch weil Manson für die MetaStadt das Motto "One Assassination Under God" (z.dt. "Ein Attentat unter Gott“) ausgerufen hatte. Am Dienstag hielt er sich mit den Provokationen aber eher zurück. Ein bisschen Reiben im Genitalbereich bei „Angel With the Scabbed Wings" oder der eher bizarr anmutende Auftritt auf Krücken („Tourniquet“) sowie eine schwarze Kappe, die man mit viel Phantasie als Nazi-Kappe deuten könnte, waren da schon die größten "Aufreger".

Brandneuer Song "Exit Wound"

Vielmehr ließ er zwischen sieben auf den Kopf gestellten Leuchtkreuzen vom Opener "Nod If You Understand" bis zum Finale rund um das Depeche-Mode-Cover "Personal Jesus" die brachialen Industrial-Gothic-Klänge sprechen. Also Schock-Rock-Hymnen wie "The Dope Show", "Mobscene" oder "The Beautiful People". Dazu gab’s den brandneuen Song "Exit Wound", die eindringliche Eurythmics-Hommage "Sweet Dreams", viel "Motherfucker"-Gekreische und eigentlich viel zu viele Füller.

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Open-Air-Konzert von Marilyn Manson in der Metastadt mit roter Bühnenbeleuchtung bei Abenddämmerung.
Open-Air-Konzert von Marilyn Manson in der Metastadt mit roter Bühnenbeleuchtung bei Abenddämmerung. © Instagram

In Summe viel Rock, wenig Schock. Oder um es mit Reinhard Fendrich zu sagen: Sei hohe Zeit is lang vorüber.

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