Anschlagspläne
Hamas-Terror: Wien im Mittelpunkt
Nach dem Überfall von Hamas-Terroristen auf ein Musik-Festival und mehrere Kibbuzim in Israel am 7. Oktober 2023, bei dem laut israelischen Angaben 1195 Menschen getötet wurden, rief Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den Kriegszustand aus. Zwei Jahre später – am 7. Oktober 2025 – plante die Hamas offenbar ähnliche Szenen in ganz Europa. Wie die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet, brachten Razzien und Ermittlungen entsprechende Beweise ans Licht. Ziele der geplanten Anschläge waren jüdische und israelische Einrichtungen in mehreren europäischen Ländern.
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Hamas-Waffenlager und Netzwerke in Wien
Die Terrororganisation soll in Ländern wie Deutschland, Dänemark, Großbritannien, Griechenland und Zypern Schläferzellen aufgebaut haben. Auch im vergangenen Jahr wurde in Österreich ein Hamas-Waffenlager ausgehoben. Gefunden wurden fünf scharfe Pistolen, zehn Magazine, über 100 Schuss Munition sowie mehrere Sprengsätze. Wien dürfte dabei als logistische Drehscheibe gedient haben. Im Zusammenhang mit dem Wiener Fund wurde in London ein 39-jähriger Brite festgenommen. Insgesamt wurden 13 Pistolen, ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 und mehr als 900 Schuss Munition über Dänemark, Deutschland und Österreich transportiert. In Deutschland erfolgte die Verurteilung von vier Hamas-Mitgliedern.
Ermittlungen zu Schläferzellen im Schengen-Raum
Laut dem deutschen Generalbundesanwalt besitzen viele dieser Personen eine europäische Staatsangehörigkeit oder eine Aufenthaltserlaubnis für den Schengen-Raum, was eine uneingeschränkte Bewegung ermöglicht. Auch ein vorbereitetes Bekennervideo ist aufgetaucht. Dass weiterhin Aktivismus besteht, zeigt ein Fall aus dem Juni: In Griechenland wurde ein ägyptischer Hamas-Unterstützer mit palästinensischen Wurzeln verhaftet, der einen Anschlag auf ein israelisches Kreuzfahrtschiff geplant haben soll.
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