Erneutes Ja-Wort?

Mucha sucht jetzt einen Hochzeitsplaner

© privat
Will Christian Mucha seine Ekaterina etwa noch einmal ehelichen? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Auf der Suche nach einem Kastellan, wurden dem Medienmacher auch ganz andere Angebote zugeschickt. Sogar von diversen Frauen.
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Die wochenlange Suche nach einem Kastellan für das geschichtsträchtige Schloss Drasing in Kärnten hat ein erfolgreiches Ende gefunden. Über ein Facebook-Posting teilte Christian Mucha erfreut mit, dass der Vertrag mit einem sympathischen Kärntner bereits unter Dach und Fach ist. Der neue Schlossverwalter begeistert sich laut Mucha ebenso leidenschaftlich für das historische Anwesen wie der Schlossherr selbst und hat die ersten Bewährungsproben bereits mit Bravour bestanden. Erste wichtige Projekte wie die Gartenpflege, anfallende Reparaturen, das Verlegen von Marmor, die Sanierung von Holzbalken sowie diverse Ausmalarbeiten wurden von dem neuen Mitarbeiter bereits erfolgreich gemeistert.

Mucha zeigte sich zutiefst berührt und dankbar über das enorme Echo auf seine kuriose Stellenausschreibung. Insgesamt gingen über 170 Bewerbungen im Postfach des Medien-Managers ein. Die Einsendungen reichten von poetischen und liebevoll verfassten Zeilen bis hin zu skurrilen Lebensläufen. Für Mucha ist das große Interesse der Beweis dafür, dass Geschichte, Tradition und das Leben in einem Schloss bei den Menschen nach wie vor hoch im Kurs stehen.

Kuriose und berührende Bewerbungen im Postfach

Schloss Drasing © Instagram

Unter den mehr als 170 Interessenten für die Kastellan-Stelle befanden sich teils erstaunliche und bewegende Schicksale. Christian Mucha gab einen humorvollen Einblick in die Bandbreite der Bewerber, die sich für das Leben auf Schloss Drasing interessierten:

Der Obdachlose mit Herz: Ein wohnungsloser Mann aus Klagenfurt bewarb sich für die Stelle – seine einzige Bedingung war, dass sein geliebter Hund mitkommen darf. Mucha gab zu, diesem Bewerber ausgesprochen gerne geholfen zu haben.

Vom Millionär zum Bauarbeiter: Ein ehemaliger Unternehmer, der einst als Millionär auf großem Fuß lebte und schließlich pleiteging, bewarb sich ebenfalls. Mittlerweile arbeitet er auf dem Bau.

Ganze Familien im Team: Mehrere komplette Familien bewarben sich als eingespieltes Team und suchten im Gegenzug nach einer kostenfreien Wohnmöglichkeit auf dem Schlossgelände.

Der unaufmerksame Journalist: Ein Journalist versuchte, sich unter dem Vorwand einer Bewerbung einzuschleichen, um eine verdeckte Reportage im Stile von Günter Wallraff zu schreiben. Er wurde jedoch flugs am Telefon enttarnt und abgewiesen.

Kreative Köpfe: Eine Malerin, eine Dichterin und eine Goldschmiedin schickten fantastische Bewerbungsschreiben, die sich rein auf die historische Location bezogen. Ein anderer Maler wollte das Schloss schlicht als Ausstellungsfläche für seine Bilder nutzen.

Romantische Avancen und amüsierte Ehefrau

Für besonderen Wirbel sorgten einige Damen mittleren Alters, die in ihren Bewerbungen nicht nur Interesse an der Kastellan-Stelle und dem historischen Schloss Drasing bekundeten, sondern ganz unverblümt auch am Schlossherrn selbst. Christian Muchas Ehefrau Ekaterina nahm die Flirt-Versuche der potenziellen "Burgfräulein" jedoch mit viel Humor und Gelassenheit.

Sie unterzog die Fotos der weiblichen Bewerberinnen einer genauen und kritischen Prüfung. Nachdem sie die Bilder unter die Lupe genommen hatte, zeigte sich Ekaterina Mucha sichtlich beruhigt und amüsiert über die Avancen an ihren Ehegatten. Neben diesen skurrilen Momenten gab es jedoch auch Bewerbungen, die das Budget des Schlossherrn gesprengt hätten. So meldete sich unter anderem ein ehemaliger persönlicher Assistent des Industriellen Frank Stronach. Obwohl es sich um einen äußerst klugen und sympathischen Kandidaten handelte, war dieser mit einer ehemaligen Jahresgage von rund 150.000 Euro schlichtweg nicht leistbar für das Kärntner Schloss.

Schloss Drasing sucht Hochzeitsplaner und Event-Profis

Nachdem die Schlüsselübergabe an den neuen Kastellan erfolgt ist, richtet Christian Mucha den Blick fest nach vorne. Schloss Drasing soll im kommenden Jahr seine geschichtsträchtigen Tore weit für Gäste öffnen. Das erklärte Ziel des Medien-Managers ist es, dass sich das historische Juwel künftig wirtschaftlich selbst erhalten kann. Zu diesem Zweck sind umfassende Konzepte in Planung. Das Anwesen soll künftig als Schauplatz für romantische Hochzeiten dienen, einen eigenen Gastronomiebetrieb beherbergen und für gruselige Geisterführungen genutzt werden.

Um diese Pläne Realität werden zu lassen, sucht Mucha nun händeringend nach erfahrenen Profis aus der Event- und Gastronomiebranche. Gesucht werden engagierte Hochzeitsplaner, die diese Traum-Location vermarkten möchten, sowie Gastronomen, die zu äußerst günstigen Pachtkonditionen einen Betrieb aufziehen wollen. Auch Eventplaner für Veranstaltungen aller Art und sogar ein "Schlossgespenst" für die geplanten Geisterführungen werden gesucht. Qualifizierte Interessenten können ihre Bewerbung direkt per E-Mail an christian@mucha.at senden.