Schon wieder Zwangspause für David Alaba (oe24 berichtete). Der ÖFB-Kapitän macht den Udinese-Fans auf Instagram dennoch Hoffnung. "Bin bald zurück. Wir werden das drehen", schreibt der 34-Jährige in seiner Story.
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Rückkehr schon gegen Roma?
Für Alabas angekündigtes Comeback gibt es in Italien bereits ein mögliches Ziel. Wie der "Messaggero Veneto" berichtet, peilt der ÖFB-Kapitän das Heimspiel gegen Roma am 31. Oktober an. Gegen Milan am kommenden Sonntag und Parma (Mi., 28. Oktober) werde er demnach noch fehlen.
Entscheidend sind die Kontrolluntersuchungen in der kommenden Woche. Lassen die Ergebnisse eine Rückkehr noch nicht zu, könnte sich die Pause bis nach den November-Länderspielen verlängern. Udinese selbst hat bisher keinen Comeback-Termin genannt.
Beim Startelf-Debüt zur Pause raus
Sein erster Startelfeinsatz für Udinese endete vorzeitig: Bei der 0:3-Heimniederlage gegen Lecce am vergangenen Sonntag musste Alaba zur Pause ausgewechselt werden. Trainer Kosta Runjaic sprach anschließend von einer Vorsichtsmaßnahme.
Am Dienstag gab der Klub nähere Auskunft. Alaba leidet laut Vereinsmitteilung an muskulären Beschwerden in der rechten Wade und hat bereits mit der Rehabilitation begonnen.
Wie lange die Pause dauert, ließ Udinese offen. Der Gesundheitszustand des Verteidigers soll wöchentlich neu beurteilt werden.
Rangnick wollte Alaba gegen Milan sehen
Damit muss auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick seinen geplanten Italien-Trip verschieben - er wollte seinen Kapitän ursprünglich persönlich am Sonntag gegen Milan beobachten.
Rangnick hatte zuletzt ein mögliches Comeback Alabas im Nationalteam für November in Aussicht gestellt. Voraussetzung dafür ist allerdings ausreichend Spielpraxis. Die neuerliche Zwangspause erschwert den Weg zurück ins ÖFB-Team.
Fünf Pleiten erhöhen den Druck
Auch Udinese braucht die Wende, die Alaba in seiner Botschaft anspricht. Nach dem 0:3 gegen Lecce wächst die Kritik an Trainer Runjaic. Für den Klub war es bereits die fünfte Liga-Niederlage hintereinander.