Große Trauer
Nach WM-Ausschluss: Schiri (38) plötzlich gestorben
Der niederländische Fußballverband bestätigte den Tod des Unparteiischen und zeigte sich tief "schockiert" über die traurige Nachricht. Zu den genauen Todesursachen von Rob Dieperink gibt es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine offiziellen Angaben. Auch in Österreich sorgt die Nachricht bei internationalen Fußballfans für Bestürzung.
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Große Aufregung im April
Der tragische Todesfall folgt auf extrem turbulente Wochen im Leben des Referees. Erst im April war Dieperink von der Metropolitan Police in London festgenommen worden. Der Vorwurf wog schwer: Es ging um den Verdacht des sexuellen Übergriffs auf einen Teenager in Großbritannien. Das Verfahren wurde in der Folge jedoch komplett eingestellt.
Statement der Londoner Polizei
Ein Sprecher der Metropolitan Police äußerte sich detailliert zu den damaligen Ermittlungen im englischen Croydon: "Am Donnerstag, 9. April, reagierten Beamte auf den Bericht über einen sexuellen Übergriff auf einen jugendlichen Jungen, der sich an einer Adresse in der Wellesley Road in Croydon ereignete. Ein Mann in seinen 30ern wurde in der Folge wegen des Verdachts des sexuellen Übergriffs festgenommen. Die Beamten schlossen eine gründliche Untersuchung ab und prüften alle verfügbaren Beweise, einschließlich der Erfassung von Aufnahmen aus Überwachungskameras und der Untersuchung digitaler Geräte. Nach diesen Ermittlungen kamen sie zu dem Schluss, dass die Beweisschwelle nicht erreicht wurde. Es werden keine weiteren Maßnahmen ergriffen."
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Konsequenzen durch die FIFA
Obwohl die strafrechtlichen Ermittlungen in London eingestellt wurden, hatte der Vorfall für den Schiedsrichter massive sportliche Konsequenzen auf internationaler Ebene. Der Weltfußballverband FIFA reagierte prompt auf die Schlagzeilen und strich den Niederländer von der offiziellen Liste der Unparteiischen für die Weltmeisterschaft. Nur wenige Wochen nach diesem bitteren WM-Aus folgte nun die Nachricht über das plötzliche Ableben des 38-Jährigen.