Harte Worte
"Narzisst" – Summer Terenzi rechnet mit Papa Marc ab!
Wenn die Tochter den ersten eigenen Song veröffentlicht, platzen Eltern meistens vor Stolz. Bei Marc Terenzi (47) dürfte der Stolz allerdings von einem dezenten Schluckauf begleitet worden sein. Seine Tochter Summer (19) – Frucht der prominenten Ehe mit Sarah Connor (46) – hat die Familien-Wäsche nicht nur gewaschen, sondern musikalisch im Schleudergang geschleudert. Ihr neuer Track heißt vielsagend "Daddy Issues". Darin teilt sie lyrisch ordentlich aus, nennt ihren Erzeuger einen "Narzissten" und singt die bitteren Zeilen: "Mein Vater wollte nie Kinder".
BILD läutete daraufhin beim Papa das moralische Krisen-Telefon an. Wer nun ein beleidigtes Dementi erwartete, lag falsch. Marc Terenzis Reaktion gleicht einem verbalen Kniefall: "Summer hat vollkommen recht."
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Beichte statt Ausflüchte: Der tiefe Fall und der lange Weg zurück
Statt die Vorwürfe wegzulächeln, ging Terenzi im Gespräch mit der Zeitung in die emotionale Vollbremsung: "Ich war bis vor einem Jahr Alkoholiker und drogenabhängig und konnte deswegen kein guter Vater sein. Was ich zutiefst bereue und was mir leidtut." Harte Worte eines Mannes, dessen Vater-Zeugnis jahrelang eher ungenügend ausfiel.
Einen Punkt auf dem Beipackzettel der Vaterschaft wollte er dann aber doch korrigieren: "Ich wollte immer Vater sein. Ich will meine Kinder, ich liebe meine Kinder." Da hilft es auch wenig, dass auf Instagram jahrelang das Heile-Welt-Familiengemälde gepflegt wurde.
Beichte statt Ausflüchte
Statt die Vorwürfe wegzulächeln, ging Terenzi im BILD-Gespräch in die emotionale Vollbremsung: "Ich war bis vor einem Jahr Alkoholiker und drogenabhängig und konnte deswegen kein guter Vater sein. Was ich zutiefst bereue und was mir leidtut." Harte Worte eines Mannes, dessen Vater-Zeugnis jahrelang eher ungenügend ausfiel.
Einen Punkt auf dem Beipackzettel der Vaterschaft wollte er dann aber doch korrigieren: "Ich wollte immer Vater sein. Ich will meine Kinder, ich liebe meine Kinder." Da hilft es auch wenig, dass auf Instagram jahrelang das Heile-Welt-Familiengemälde gepflegt wurde.
"Jeder weiß, dass ich in Therapie war und mich komplett verändert habe." — Marc Terenzi
Für die musikalische Abrechnung seiner Ältesten zeigt er bemerkenswert viel Rückgrat: "Summer ist eine erwachsene, starke Frau. Ich muss dieses Lied und ihr Verhalten respektieren." Nach Entzug und therapeutischem Großputz hofft der Vierfach-Vater (neben Summer und Tyler, 22, hat er noch Emma, 15, und Brady, 11) nun auf das ganz große Wunder: die Absolution der eigenen Kids. "Ich wünsche mir, dass ich es wiedergutmachen kann bei meinen Kindern. Das braucht Zeit. Ich hoffe darauf, eine zweite Chance zu bekommen."
Wenn der Song die Tränendrüsen reinigt
Summer selbst sieht ihr Werk weniger als Abrechnung, sondern eher als musikalische Selbsthilfegruppe auf Instagram: "Das ist einer der ehrlichsten und härtesten Songs, die ich je in meinem Leben geschrieben habe. Ich habe dabei viel geweint, aber auf eine gewisse Weise hat er mich auch geheilt."
Dass es überhaupt so weit kommen musste, liegt an Terenzis turbulentem Jahr 2024. Damals zog er nach einem Zusammenbruch die Reißleine und checkte in eine Berliner Suchtklinik ein – die Rechnung für den Neustart übernahm übrigens Ex-Frau Sarah Connor. Damals gab er sich gegenüber BILD noch gewohnt ausschweifend: "Wenn es mir schlecht geht und ich Stress habe, wie die letzten Monate, dann trinke ich zu viel, um zur Ruhe zu kommen. Das muss ich wieder in den Griff bekommen."
Die Hoffnung stirbt zuletzt – das Prinzip Vaterliebe
Mittlerweile hat Terenzi die Rolle des geläuterten Ratgebers für sich entdeckt. Schon 2025 richtete er einen flammenden Appell an alle Väter, die das eigene Familienleben ebenfalls an die Wand gefahren haben: "Egal, was in der Vergangenheit passiert ist: Es ist nie zu spät, eine bedeutungsvolle Beziehung zu Ihren Kindern aufzubauen und zu pflegen. Scheuen Sie sich nicht, diesen ersten Schritt zu tun – er wird das Leben von Ihnen beiden verändern."
Ob Summer die Repeat-Taste für ihren Vater drückt oder es bei den "Daddy Issues" bleibt? Das wird das nächste Kapitel der Familienchronik zeigen. Marc Terenzi hat die Hoffnung auf ein Happy End jedenfalls noch nicht weggeschmissen.