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Nebel-Alarm: Unfall-Rekord in NÖ

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Im Herbst und Winter steigt das Unfallrisiko durch Nebel. 2025 markierte österreichweit einen 20-Jahres-Höchststand. Besonders drastisch ist die Lage im traurigen Spitzenreiter Niederösterreich.
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219 Unfälle mit Personenschaden in Niederösterreich bedeuten eine Verdoppelung zu 2024 und eine Vervierfachung im Vergleich zu 2023. Österreichweit waren es 730 Unfälle mit 17 Toten.

Hauptursachen sind zu hohes Tempo und mangelnder Abstand. ÖAMTC-Experte Roland Frisch warnt: "Viele Autofahrerinnen und Autofahrer orientieren sich instinktiv am Rücklicht des vorausfahrenden Fahrzeugs. Das vermittelt eine trügerische Sicherheit und führt gerade auf Freilandstraßen und Autobahnen häufig zu einem viel zu geringen Abstand."

Vor allem junge Leute betroffen

Am stärksten betroffen sind 20- bis 29-Jährige. Verkehrspsychologin Marion Seidenberger erklärt: "Gerade jungen Lenkerinnen und Lenkern fehlt aufgrund ihrer noch geringen Fahrpraxis häufig die Erfahrung, um sich auf schwierige Wetter- und Verkehrssituationen richtig einzustellen."

Der ÖAMTC rät für eine sichere Fahrt bei Nebel: Tempo drosseln, Abstand erhöhen und stets das Abblendlicht (kein Fernlicht!) aktivieren, da das Tagfahrlicht allein nicht ausreicht. Zudem ist vorausschauendes, konzentriertes Fahren ohne jegliche Ablenkung essenziell. Frisch betont abschließend: "Bei schlechter Sicht können jederzeit Situationen auftreten, die rasches und richtiges Handeln erfordern. Da bleibt oft keine Zeit, lange zu überlegen – die richtige Reaktion muss sitzen."