"American Covid"

Neue Corona-Variante: Wer sich jetzt impfen lassen sollte

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Noch vor der ersten Grippewelle steigen die Covid-Zahlen deutlich: Innerhalb eines Monates haben sich die Fälle verfünffacht. Dabei spielt dieses Jahr vor allem die Variante XFG eine grössere Rolle.
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XFG ist eine Unterlinie der Omikron-Variante und gehört zu den Virusvarianten, die weltweit beobachtet werden. Die Bezeichnung "American Covid" ist allerdings kein offizieller medizinischer Name. Sie sollte daher nicht mit einer eigenen, neuartigen Krankheit verwechselt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führt XFG als Variante unter Beobachtung. Hinweise darauf, dass sie grundsätzlich schwerere Krankheitsverläufe verursacht, stehen nicht im Vordergrund. Wie sich die Infektionslage entwickelt, hängt aber auch davon ab, welche Varianten sich regional durchsetzen.

Diese Symptome können auftreten

Eine Infektion kann sich durch Fieber, Kopfschmerzen, Schnupfen und Müdigkeit bemerkbar machen. Die Beschwerden überschneiden sich mit jenen anderer Atemwegsinfektionen. Allein anhand der Symptome lässt sich deshalb nicht zuverlässig feststellen, ob jemand Corona hat.

Bei Atemnot, anhaltend hohem Fieber oder einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Schützt die Corona-Impfung noch?

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Ja, eine Auffrischungsimpfung kann weiterhin vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Weil sich das Virus verändert und der Immunschutz mit der Zeit nachlassen kann, werden die Impfstoffe regelmäßig an neue Varianten angepasst.

Für den Herbst 2026 können in Österreich Impfstoffe verwendet werden, die auf LP.8.1 oder XFG ausgerichtet sind. Die beiden Viruslinien sind eng miteinander verwandt.

Wer sollte sich jetzt impfen lassen?

Besonders empfohlen wird die Auffrischungsimpfung Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf. Dazu zählen vor allem:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem
  • Schwangere
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen

Auch andere Personen ab zwölf Jahren können sich laut österreichischer Empfehlung auffrischen lassen, wenn sie ihr Risiko für einen schweren Verlauf reduzieren möchten. Ob und wann eine Impfung im Einzelfall sinnvoll ist, lässt sich am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt klären.

Auch die Grippe kommt wieder

Mit dem Herbst rückt neben Corona auch die saisonale Grippe in den Fokus. Besonders älteren Menschen und Personen mit erhöhtem Gesundheitsrisiko wird die Grippeimpfung empfohlen. Eine Corona- und eine Grippeimpfung können grundsätzlich auch gleichzeitig verabreicht werden.