Separater Zugang
Gänsehäufel: Neue Fast-Lane offiziell gestartet
Wer an heißen Sommertagen ins Wiener Gänsehäufel möchte, kennt das Problem. Vor den Kassen bilden sich oft lange Warteschlangen, die viel Geduld erfordern. Damit ist für viele Badegäste ab sofort Schluss. Nach einem erfolgreichen Probebetrieb Mitte Juni startete die neue Fast-Lane nun offiziell in den Vollbetrieb. Wer ein Online-Ticket oder eine digitale Dauerkarte besitzt, kann über einen separaten Zugang einfach an der Schlange vorbeigehen. Das sorgt für einen schnelleren Einlass und entlastet die Eingänge an den besucherstarken Spitzentagen spürbar.
"In Zeiten großen Spardrucks sind dafür aber auch gewisse Anpassungen notwendig. Erfreulicherweise stoßen wir dabei bei den Badegästen auf großes Verständnis und möchten uns dafür mit Angeboten wie der Fast-Lane im Gänsehäufel oder auch verlängerten Öffnungszeiten im Strandbad Alte Donau erkenntlich zeigen“, sagt Klima- und Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ).
Längeres Badevergnügen
Neben dem neuen Schnellzugang gibt es im Wiener Sommer weitere Neuerungen für Schwimmbegeisterte. Im Strandbad Alte Donau wird der Badeschluss bei schönem Wetter nach hinten verlegt. Vom 20. Juni bis zum 2. August können die Gäste bis 20.30 Uhr im Wasser bleiben. Auch die Kassa schließt eine Stunde später als gewohnt. Die zuständige MA 44 evaluiert diesen Testbetrieb im Anschluss, um über eine dauerhafte Ausweitung der Öffnungszeiten zu entscheiden.
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Mehr Plätze für Schwimmkurse
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Sicherheit im Wasser. Die Nachfrage nach den beliebten Sommerschwimmkursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist enorm. Aus diesem Grund wurde das Angebot aufgestockt. Heuer stehen insgesamt 192 Intensivkurse mit 1.152 Plätzen zur Verfügung. Die Kurse dauern jeweils zehn Tage und finden in Kleingruppen statt. Als Standorte dienen das Amalienbad, Simmering, Floridsdorf, die Großfeldsiedlung und die Donaustadt. Die Anmeldung läuft bereits im Internet.
Kräftige Investitionen in die Bäderlandschaft
Neben dem laufenden Betrieb wird im Hintergrund intensiv gebaut und saniert. Das große Bäderbauprogramm läuft auf Hochtouren. Nach den neuen Trainingshallen in Simmering und in der Großfeldsiedlung läuft seit dem vergangenen Herbst der Bau einer Schwimmhalle im Höpflerbad. In Hietzing startet heuer die Sanierung des Bezirkshallenbades, die bis Herbst 2027 dauern soll. Döbling darf sich bereits im kommenden Herbst über die Wiedereröffnung seiner Schwimmhalle freuen. Auch im traditionsreichen Jörgerbad starten Anfang Juli umfangreiche Modernisierungsarbeiten. Für den raschen Spaß im heurigen Sommer wurden zudem die Wasserrutschen in den Freibädern Ottakring, Döbling und in der Großfeldsiedlung komplett erneuert.