Deutschland

Neue Umfrage-Klatsche für Kanzler Merz

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Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz steht laut dem neuen ZDF-Politbarometer unter erheblichem Druck.
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Nur 28 Prozent der Befragten glauben, dass er seinen angekündigten Reformkurs erfolgreich fortsetzen kann. 67 Prozent bezweifeln dies. Auch seine Arbeit als Kanzler wird deutlich kritischer bewertet: 79 Prozent sind damit eher unzufrieden.

Gleichzeitig sehen die Deutschen großen Reformbedarf. 85 Prozent halten grundlegende Veränderungen für notwendig – auch wenn diese mit finanziellen Belastungen oder Einschnitten verbunden wären. Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung zur Amtsdauer: 65 Prozent rechnen nicht damit, dass Merz bis zur regulären Bundestagswahl 2029 Kanzler bleibt.

AfD weit vorne

Auch bei den Parteiwerten zeigt sich Bewegung. In der aktuellen Projektion kommt die AfD auf 28 Prozent und liegt damit sieben Punkte vor CDU und CSU, die auf 21 Prozent fallen. Die Grünen erreichen 14 Prozent, die SPD 13 Prozent und die Linke 12 Prozent. Die FDP kommt auf drei Prozent.

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Die Umfrage folgt auf mehrere schwere Niederlagen der CDU bei Landtagswahlen. In Sachsen-Anhalt kam sie auf 17,2 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern verfehlte sie mit 4,9 Prozent erstmals den Einzug in den Landtag. In Berlin wurde die CDU mit 18,8 Prozent Zweite hinter der Linken.

Merz hat nach den Wahlniederlagen dennoch angekündigt, im Amt zu bleiben und seinen Reformkurs fortzusetzen.