Radweg-Offensive

Neuer Radweg bringt mehr Grün und Sicherheit in die Neilreichgasse

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Die Neilreichgasse wird umfassend umgestaltet: Ein neuer rund 550 Meter langer Radweg, zusätzliche Begrünung und neue Aufenthaltsbereiche sollen das Grätzl nachhaltiger und lebenswerter machen.
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In der Neilreichgasse im 10. Wiener Gemeindebezirk ist der Baustart für einen neuen, rund 550 Meter langen, baulich getrennten Zwei-Richtungs-Radweg erfolgt. Das Projekt gilt als wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz und soll künftig eine direkte Verbindung zwischen der Gudrunstraße und der Davidgasse schaffen.

Mobilitätsstadträtin Ulli Sima sieht den Ausbau als wichtigen Teil der laufenden Radwegoffensive der Stadt Wien. Bereits mehr als 100 Kilometer neue Radinfrastruktur seien in den vergangenen Jahren umgesetzt worden. Der neue Abschnitt in Favoriten soll dabei nicht nur die Radmobilität verbessern, sondern auch das Grätzl insgesamt attraktiver und lebenswerter machen.

"Wir wollen eine Stadt, die auch für alle funktioniert, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Dabei ist jeder neue Radweg ein ‚Prestigeprojekt' – er reduziert nicht nur die Abhängigkeit vom Auto, sondern macht auch das Grätzl schöner und zugänglicher", betont NEOS Wien Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner.

Aufwertung für das Grätzl: Sitzbereiche und Grünflächen geplant

Geplant ist ein klar vom Autoverkehr getrennter Radweg, der für mehr Sicherheit im Straßenraum sorgen soll. Zusätzlich setzt die Stadt stark auf Begrünung: Insgesamt 36 neue Bäume, 13 Hochstammsträucher sowie rund 650 Quadratmeter zusätzliche Grünflächen sind vorgesehen. Damit soll auch das Mikroklima im dicht bebauten Gebiet spürbar verbessert werden.

Neben der ökologischen Aufwertung sind auch neue Aufenthaltsbereiche geplant. Sitzgelegenheiten, sogenannte Mikroaufenthaltszonen sowie ein Trinkhydrant sollen den öffentlichen Raum aufwerten und mehr Aufenthaltsqualität schaffen.

Favoriten setzt auf mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer

Auch Favoritens Bezirksvorsteher Marcus Franz betont die Bedeutung des Projekts für die Verkehrssicherheit. Besonders im Umfeld der HAK Pernerstorfergasse soll der Umbau für mehr Schutz von Fußgängern und Radfahrern sorgen und die Neilreichgasse insgesamt verkehrsberuhigen.

Mit dem Projekt setzt Wien den Ausbau seines Radwegenetzes konsequent fort – und treibt die Umgestaltung stark befahrener Straßenzüge in Richtung klimafitte Stadt weiter voran.