iPhone-Streich

Dieser Virus legt dein Handy lahm & lässt es muhen

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Schluss mit der Ruhe auf dem Smartphone: Ein fieser Siri-Kurzbefehl verbreitet sich im Netz, legt Handys minutenlang lahm und bringt sie lautstark zum Muhen.
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Ein vermeintlicher iPhone-Virus sorgt derzeit im Netz für Aufsehen und verbreitet sich rasant auf Social Media. Bei dem vermeintlichen Schadprogramm handelt es sich jedoch um einen manipulierten Siri-Kurzbefehl, der das Smartphone minutenlang komplett blockiert. Solche Befehle lassen sich ganz einfach über den Apple-Account auf iCloud hochladen, woraufhin der zugehörige Link im Netz geteilt werden kann. Auch in Österreich sorgt dieser digitale Streich für hochgezogene Augenbrauen bei Smartphone-Besitzern.

Chaos auf dem Bildschirm

Wie das Portal macwelt.de berichtet, haben sich bisher unbekannte Witzbolde diese Funktion des Apple-Betriebssystems zunutze gemacht, um Nutzer zu ärgern. Sobald der Befehl aktiv ist, schaltet er diverse Farbfilter ein, zoomt die gesamten Bildschirminhalte auf die maximale Größe und invertiert sämtliche Farben. Damit nicht genug, aktiviert das Programm auch selbstständig den Darkmodus sowie den Flugmodus des Geräts. Das ganz große Chaos auf dem Display nimmt damit seinen Lauf.

Schleife bringt das Muhen

Symbolbild © Getty Images

Der gesamte Ablauf wiederholt sich exakt 36-mal auf dem betroffenen Smartphone. In einer weiteren Programmschleife wird die Helligkeit des Bildschirms auf das absolute Maximum hochgedreht, genau wie die allgemeine Systemlautstärke. Das System liest anschließend bei maximaler Lautstärke einen Text vor, der wie ein lautes Muhen oder eine Sirene klingt. Das Fiese an der Aktion ist, dass alle veränderten Einstellungen auf dem Gerät komplett erhalten bleiben, selbst wenn der Kurzbefehl irgendwann beendet wurde. Die hauseigene Kurzbefehle-App besitzt nämlich direkten Zugriff auf die tiefen Systemeinstellungen des iPhones.

So schützt du dich

Es gibt jedoch eine Entwarnung, da sich der fehlerhafte Siri-Kurzbefehl unter keinen Umständen von selbst installiert. Wenn man einen per Link geteilten Befehl zugeschickt bekommt, muss man diesen erst proaktiv zur eigenen Mediathek hinzufügen. Selbst nach diesem Schritt kann das Programm nicht starten, solange der Nutzer nicht aktiv auf den Play-Button drückt. Vor dem Ausführen lässt sich der gesamte Inhalt genau inspizieren, indem man auf das Menü mit den drei Punkten tippt. Die einzelnen Schritte sind in leicht verständlicher Sprache dargestellt, sodass auch Laien sofort kapieren, was der Befehl auf dem Handy anrichtet.