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Sonnenbrand: Diese SOS-Tipps helfen Ihrer Haut jetzt am schnellsten
Ein Tag am See, ein Nachmittag am Strand oder ein ausgedehnter Spaziergang und plötzlich spannt die Haut, wird rot und fühlt sich heiß an. Sonnenbrand passiert schneller, als man denkt, vor allem im Sommer. Jetzt gilt: Die Haut braucht vor allem eines Ruhe und Abkühlung. Mit den richtigen Maßnahmen können Sie die Beschwerden lindern und die Regeneration unterstützen.
1. Raus aus der Sonne
Das Wichtigste zuerst: Verlassen Sie sofort die direkte Sonne. Jede weitere UV-Strahlung belastet die ohnehin gereizte Haut zusätzlich und kann den Sonnenbrand verschlimmern. Decken Sie die betroffenen Stellen möglichst mit lockerer Kleidung aus Baumwolle oder Leinen ab.
2. Kühlen, aber richtig
Kühle Umschläge oder eine lauwarme Dusche können angenehm sein und die Haut beruhigen. Verzichten Sie jedoch auf eiskaltes Wasser oder Kühlpacks direkt auf der Haut. Der starke Temperaturunterschied kann die gereizte Haut zusätzlich stressen.
3. Viel trinken
Ein Sonnenbrand entzieht dem Körper Flüssigkeit. Deshalb sollten Sie jetzt besonders viel Wasser oder ungesüßten Tee trinken. So unterstützen Sie Ihren Körper dabei, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
4. Feuchtigkeit ist jetzt das A und O
Nach dem Kühlen freut sich die Haut über eine Extraportion Pflege. After-Sun-Produkte oder feuchtigkeitsspendende Lotionen mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Panthenol oder Glycerin können die Haut beruhigen und Spannungsgefühle lindern. Sie können im Notfall auch auf Topfenwickel zurückgreifen. Auf fettige Cremes oder Öle sollten Sie jedoch verzichten. Sie können die Wärme in der Haut einschließen und das Brennen verstärken.
5. Finger weg von Hausmitteln wie Butter
Immer wieder kursieren Tipps, Sonnenbrand mit Butter, Öl oder Zahnpasta zu behandeln. Davon sollten Sie unbedingt die Finger lassen. Diese Hausmittel können die Haut zusätzlich reizen oder die Wärme einschließen und so die Heilung verzögern.
6. Blasen niemals aufstechen
Bilden sich Blasen, ist das bereits ein Zeichen für einen stärkeren Sonnenbrand. Auch wenn es verlockend ist: Stechen Sie sie nicht auf. Die Blasen schützen die darunterliegende Haut vor Keimen und unterstützen die Heilung.
7. Wann Sie zum Arzt sollten
Nicht jeder Sonnenbrand lässt sich zu Hause behandeln.
Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn:
- großflächige Blasen entstehen,
- starke Schmerzen auftreten,
- Fieber oder Schüttelfrost dazukommen,
- Ihnen schwindelig oder übel wird,
- oder der Sonnenbrand sehr großflächig ist.
Diese Beschwerden können auf einen schweren Sonnenbrand oder sogar einen Hitzeschaden hindeuten.
Ein Sonnenbrand ist mehr als nur eine harmlose Rötung, er ist eine Verletzung der Haut. Mit schneller Abkühlung, viel Flüssigkeit und der richtigen Pflege können Sie die Heilung unterstützen.
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